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Meinungen berühmter Burschenschafter über die Burschenschaft

Auf dieser Seite finden Sie weitere Meinungsäußerungen berühmter Burschenschafter über die Burschenschaft.

Karl Jarres (1874-1951), Reichsinnenminister, Reichsvizekanzler, Oberbürgermeister von Duisburg, Bonner Burschenschafter: "Jedem Vater und jeder Mutter, schicken sie ihren Sohn auf eine Universität, kann ich nur sagen: geh in eine Burschenschaft! Dort hat er nicht nur guten und vornehmen Umgang, sondern er wird vorbereitet und gebildet für das Leben - und darauf kommt es doch letztlich an."

Kurt Heinrich Debus (1908-1983), Physiker und Raketenkonstrukteur, Direktor des John F. Kennedy Space Center auf Cap Canaveral, Darmstädter Burschenschafter: "Auch ich war in meiner Jugend deutscher Burschenschafter, und ich war es gern "falsch, ich bin es recht betrachtet immer noch!"
 

 

Theodor Mommsen (1817-1903), Historiker, 1848 als Redakteur in Schleswig-Holstein an der Märzrevolution beteiligt, Professor für Römisches Recht in Leipzig, 1852 in Zürich, 1854 in Breslau und 1858 Professor für Alte Geschichte in Berlin, Reichstags- und Landtagsmitglied, 1902 als erster Deutscher Nobelpreis für Literatur: "Als ich, ein junger Student, in die Burschenschaft trat, war das mein Bekenntnis zur Pflicht, zur Treue und vor allem zur Freiheit! ... In der Burschenschaft lebt man für die Freiheit - eben durch die Freiheit. Hier lernte und übte ich, als Individuum zu wirken für die Mehrheit, für das Gute. Denn das ist es, was die Burschenschaft letztendlich bezweckt und bewirkt."