| Breslau | Mitgliedsbünde | Clausthal-Zellerfeld |
Die örtlichen Burschenschaften in Chemnitz
| Freiberger Burschenschaft Arminia zu Chemnitz |
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Die Freiberger Burschenschaft Glückauf gründete sich am 14. Mai 1990 im Kellergewölbe des Studentenhauses "Alte Mensa" in Freiberg aus einer Reihe politisch interessierten, patriotischen Freiberger Studenten. Mit tatkräftiger Unterstützung des späteren Freundschaftsbundes, der Alten Freiberger Burschenschaft Glückauf zu Clausthal, gelang es schnell, sich im Freiberg der frühen Neunziger Jahre als erste Burschenschaft nach der SED-Herrschaft zu etablieren. Als erstes Tagungslokal diente die Gaststätte "Deutsches Haus" direkt in Freiberg. Vom Juli 1990 bis 1993 diente dann die "Parkschänke" als provisorische Konstante.
In dieser Zeit hatten sich schon 6 Füxe gemeldet und es wurden auch bereits die ersten Partien in Clausthal gestellt. Die Fahne wurde in einem festlichen Fackelzug im Jahr 1992 geweiht, im selben Jahr erfolgte die Aufnahme in die Deutsche Burschenschaft, mit der üblichen einjährigen Probezeit. 1993 wurde dann erstmals eine eigene Kostante auf dem Sitz der ehemaligen Freiberger Burschenschaft Glückauf, dem Lindenhaus, angemietet.
Mit Hilfe der Jenaer Burschenschaft Jenensia, als Fürsprecher, gelang es schließlich 1995, durch das Stellen von drei tiefen Partien, im Jenenser Waffenring Mitglied zu werden. Das Jahr 1996 brachte die Besiegelung des engen Freundschaftsverhältnisses zu Österreichischen Burschenschaft Leder Leoben. Glückauf hatte nun zwei Freundschaftsbünde.
Im Jahr 1999 wurde der Mietvertrag der Kostante gekündigt und das Haus am Johannisgäßchen gemietet und ausgebaut. Durch einen tragischen Unfall brannte es im Jahr 2000 aus, wobei einer unserer Bundesbrüder sein Leben ließ. Dies stellte einen tiefen Einschnitt in das Aktivenleben dar. Im Jahr 2001 wagte man einen Neuanfang. Direkt am Freiberger Obermarkt wurde eine Etage angemietet, welche als Konstante diente. Es konnten keine neuen Füxe gewonnen werden, was schließlich zur Inaktivierung führte.
Am 25. Oktober 2003 gründete sich in Chemnitz, aus Dresdner und Chemnitzer Studenten die Chemnitzer Burschenschaft Arminia. Mit zehn Gründungsburschen gründeten wir uns im Festsaal einer Chemnitzer Brauerei; die ortsansässige VAB unterstützte uns dabei nach Kräften. Schon wenige Monate später fanden erste Gespräche zwischen der Altherrenschaft der Freiberger Glückauf und der Chemnitzer Burschenschaft Arminia statt, was schließlich am 14. Mai 2004 dazu führte, dass sich die beiden erzgebirgischen Bünde zur Freiberger Burschenschaft Arminia zu Chemnitz zusammenschlossen.
Schon im Oktober 2004 konnte eine große Konstante in der Further Straße 14 angemietet werden. Die Freiberger Burschenschaft Arminia zu Chemnitz ist die erste Burschenschaft seit 1936 in Chemnitz und ist Mitglied in der Deutschen Burschenschaft sowie der Burschenschaftlichen Gemeinschaft. Die Bundesfarben sind schwarz-gold-rot, mit goldener Percussion. Die Mütze ist schwarz mit goldener Perkussion. Fuxenfarben: schwarz-gold-schwarz.

