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Die örtliche Burschenschaft in Wuppertal

Stadt- und Studieninformationen für Wuppertal

Stadtbeschreibung von Wuppertal


Wuppertal, die Stadt, in der die weltberühmte Schwebebahn fährt, wurde 1929 durch Vereinigung der traditionsreichen Industriegroßstädte Elberfeld und Barmen sowie einiger kleinerer Gemeinden gebildet. Die Wupper, ein Nebenfluss des Rheins, gibt der Stadt mit heute 370.000 Einwohnern ihren Namen. Zusammen mit den angrenzenden Großstädten Remscheid und Solingen bildet Wuppertal das so genannte Bergische Städtedreieck. Das Bergische Land knüpft mit seinem Namen an das mittelalterliche Herrschergeschlecht der Grafen und Herzöge von Berg an. Obwohl bereits seit vielen Jahrhunderten als Adelsgeschlecht ausgestorben, erlebte das Großherzogtum Berg unter Napoleon noch einmal eine kurzzeitige Existenz. Heute bezeichnet das "Bergische Land" nurmehr eine Region ohne politisch-administrative Konnotation.

Die zentrale Lage der Stadt hat viel zu ihrer wirtschaftlichen Bedeutung beigetragen: Wuppertal hat 11 Autobahn-Anschlussstellen (A1, A46), IC- und ICE-Anschluss - und die Flughäfen von Düsseldorf und Köln liegen mit rund einer halben Stunde Fahrzeit vor der Tür. Ein breites Hotelangebot macht die Stadt auch für Geschäftsbesucher der benachbarten Messestädte zu einer attraktiven Alternative. Schließlich ist das Bergische Land das Verbindungsstück zwischen östlichem Ruhrgebiet und dem Rheinischen. So sind andere Metropolen wie Düsseldorf oder Bochum nicht weiter als eine halbe Stunde Autofahrt entfernt.

Im Stadtverkehr bewährt sich seit 1901 die weltweit einmalige Schwebebahn - das Wahrzeichen der Stadt, Symbol für unternehmerischen Pioniergeist und Zuverlässigkeit. Täglich schweben über 75.000 Fahrgäste kreuzungs- und staufrei auf der 13,3 Kilometer langen Strecke - 8m über der Straße und 12m über dem Fluss. Umgeben von bewaldeten Bergen liegt die Stadt langgestreckt im engen Tal der Wupper und verliert sich am Stadtrand in hügeligen Wiesen und weiten Wäldern des Bergischen Landes. Von jedem Punkt der Stadt sind Wald und ausgedehnte Grünanlagen in wenigen Minuten erreichbar.

Reizvolle Überraschungen warten auf den Besucher: insgesamt 8723 öffentliche Stufen sind nötig, um Höhen und Tiefen - Wuppertal liegt 100 bis 350 Meter hoch - zu überwinden. Interessante Ein- und Ausblicke entschädigen für die Mühe des Treppensteigens. Der anschließende Hunger lässt sich mit der bergischen Küche mit all ihren Vorzügen stillen, der Durst in originellen und gemütlichen Kneipen, die es hier an jeder Ecke gibt.

Die Wuppertaler Bühnen mit Oper, Schauspiel und dem weltweit gefeierten, modernen Tanztheater Pina Bausch sind in jeder Spielzeit Thema der großen deutschen und internationalen Feuilletons.Das städtische Sinfonieorchester Wuppertal hat einen klangvollen Namen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Altes und neues Mekka der Kunstfreunde sind die Kostbarkeiten, Schätze und Meisterwerke des Von der Heydt-Museums.

Seit 1991 ist Wuppertal Sitz des weltweit renommierten Wuppertal-Institutes für Klima, Umwelt und Energie. Von Wuppertal aus berät die Energieagentur NRW vor allem mittelständische Unternehmen beim optimalen Einsatz und bei der sparsamen Verwendung von Energie. Ein Technologiezentrum bietet vor allem Klein- und Mittelbetrieben ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung die Möglichkeit, innovative Erkenntnisse in neue Produkte und Verfahren umzusetzen.

www.wuppertal.de

 

Beschreibung der Bergischen Universität

An der 1972 als Gesamthochschule gegründeten Bergischen Universität lehren 330 Professoren in 14 Fachbereichen. Immatrikuliert sind 17.000 Studenten. Zum 1. Oktober 2003 hat die Universität Wuppertal die Organisationsstruktur ihrer Fachbereiche gründlich reformiert. Nunmehr gliedert sich die Universität in folgende Fachbereiche:
A) Geistes- und Kulturwissenschaften
B) Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
C) Mathematik und Naturwissenschaften
D) Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik
E) Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik
F) Architektur, Design, Kunst
G) Bildungswissenschaften (Pädagogik, Psychologie, Sportwissenschaft)

Der unkonventionelle Fächermix der Universität Wuppertal gibt vielerlei Möglichkeiten der Multi- und Interdisziplinarität. Diese werden in hohem Maße genutzt, beispielsweise in der Kombination von Lehramtsfächern, in der Kooperation von Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft, im strukturell multidisziplinären Fachbereich der Sicherheitstechnik.

Die traditionellen Studiengänge der deutschen Universität werden mit einem Diplom oder mit dem Magister Artium (M.A.) abgeschlossen. Die Regelstudienzeit variiert, je nach Fach, zwischen 8 und 10 Semestern.

Im Zuge der Herstellung eines einheitlichen "europäischen Hochschulraums" (so genannter Bologna-Prozess) hat die Universität Wuppertal begonnen, ihre Studiengänge strukturell zu reformieren: dabei wird in einem konsekutiven Studienmodell zunächst ein Bachelor of Arts oder Science oder Business Administration (B.A., B.Sc., BBA usw.) und darauf aufbauend ein Master-Abschluss erreicht. Diese "europäischen" Studiengänge sind immer mit dem ECTS (European Credit Transfer System) ausgestattet, was die Anerkennung von Studienleistungen beim Wechsel zwischen Hochschulen im In- und Ausland ermöglicht.

Eine Besonderheit in Deutschland bilden Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abgeschlossen werden. In Wuppertal betrifft dies vor allem die Lehrerausbildung und die Lebensmittelchemie. Diese Ausbildung erfolgt in Deutschland in der Regel an den Universitäten - und nicht an eigenen Hochschulen - und ist dadurch gekennzeichnet, dass immer mindestens zwei Unterrichtsfächer sowie Erziehungswissenschaften studiert werden müssen.

www.uni-wuppertal.de