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Die örtliche Burschenschaft in Würzburg
Stadt- und Studieninformationen für Würzburg
Stadtbeschreibung von Würzburg
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Würzburg, das verträumte Städtchen am Main, mit seiner Festung auf dem Marienberg zieht jedes Jahr hunderttausende Touristen aus der ganzen Welt an. Nicht nur die verträumten Gassen, die zahlreichen historischen Bauten und nicht zuletzt die wildromantischen Weinberge sind einen Besuch wert. Würzburg blickt auf eine fast 1300jährige Geschichte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 704 als "castello Virteburch". Im Jahre 742 wurde sie vom "Apostel der Deutschen", Bonifatius, zur Bischofsstadt erhoben. Viele historische Bauten verdanken ihr Dasein der Existenz der Fürstbischöfe; unter anderem auch die von Balthasar Neumann in den Jahren 1720 - 1744 erbaute Residenz, die Napoleon "als größtes Pfarrhaus Europas" bezeichnete.
Zu weiteren herausragenden historischen Ereignissen zählen die im Jahre 1814 erfolgte Aufnahme in das Königreich Bayern und Wilhelm Conrad Röntgen, der hier als Physikprofessor im Jahr 1895 die nach ihm benannten X-Strahlen entdeckte. Jedoch war Würzburg auch Ziel eines verheerenden Angriffs der Alliierten am 16.03.1945, dem ca. 4500 Menschen zum Opfer fielen und 95% der Innenstadt zerstörte. Nach jahrzehntelanger Aufbauarbeit glänzt die Stadt fast wieder in ihrem alten Charme.
Trotz ihrer historischen Bedeutung zählt Würzburg zu den typischen "Studentenstädten", und ist neben dem traditionellen Lehrangebot an der Universität und Fachhochschule (Jura, Medizin, Theologie, VWL, BWL etc.), auch mit innovativen Studienrichtungen (Wirtschaftsinformatik, Nanotechnik, Biotechnologie, Medizintechnik etc.) auf einem vielversprechenden Weg in die Zukunft.
www.wuerzburg.de
Beschreibung der Hochschulen
Die bayrische Julius-Maximilians-Universität Würzburg wurde im Jahr 1402 erstmals durch den Fürstbischof Johann von Egloffstein gegründet, musste aber leider im Jahr 1413 seine Pforten wieder schliessen, da der Rektor ermordet wurde und die Universität mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Erst 1582 wurde die Universität unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn feierlich wiedereröffnet. Ihre bedeutende Historie ist eng verbunden mit herausragenden Wissenschaftlern zu denen u.a. die Nobelpreisträger Emil Fischer, Wilhelm Conrad Röntgen, Wilhelm Wien, Eduard Buchner und Johannes Stark gehörten. Zur Zeit studieren an der Universität Würzburg rund 20.000 Studenten; den größten Anteil stellen die Mediziner, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler. Darüber hinaus gibt es in Würzburg die Fachhochschule mit ca. 5000 Studenten und die Musikhochschule, die in der Welt größtes Ansehen genießt.
www.uni-wuerzburg.de www.fh-wuerzburg.de
