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Die örtliche Burschenschaft in Rostock
Stadt- und Studieninformationen für Rostock
Stadtbeschreibung von Rostock
Studieren, wo andere Urlaub machen: Seit knapp 800 Jahren wird hier Stadtgeschichte geschrieben. Und doch ist Rostock jung. Einst wichtiges Mitglied der Hanse, hat die Stadt viel von ihrem ursprünglichen Charme erhalten, sich aber Neuem nie verschlossen. Dafür sorgten immer auch die Studenten: Die Rostocker alma mater, schon 1419 gegründet, ist die älteste Universität im Ostseeraum.
Der Ostsee hat Rostock seine Bedeutung zu verdanken, der Warnow seinen Namen. "Roztoc" ist slawisch und weist mit seiner Übersetzung "Auseinanderfließen" auf den breiten Flusslauf der Warnow zwischen Stadthafen und Warnemünde. Die Segelschiffe finden hier noch heute einen wetterfesten Hafen mit nur kurzer Anfahrt zur offenen See. Mit dem Seebad Warnemünde 1323 noch ein kleines Fischerdorf, kauften die Rostocker schon im frühen Mittelalter ein Stück des Paradieses - direkt vor ihrer Haustür. Der breite, feine und weiße Strand machte Warnemünde im vergangenen Jahrhundert zu einem mondänen Badeort. Die kleinen Fischer- und Kapitänshäuser am Alten Strom, die prächtigen Villen an der Strandpromenade, der 100jährige Leuchtturm am Fuße der Westmole und die Krane der Warnow Werft gehören heute ebenso zu Warnemünde wie der Geruch vom frisch geräucherten Fang der Fischer. Die Klänge der zu Hafenrundfahrten einladenden Glocken der Fahrgastschiffer mischen sich mit dem lauten Gekreische der Möwen und dem dumpfen Tuten der ein- und auslaufenden Schiffe.
Die Freizeitmöglichkeiten sind in der Stadt am Meer enorm. Wassersportfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Insbesondere Segler, Surfer und Beachvolleyballer sind am Warnemünder Strand im Sommer häufig zu sehen. Die Universität bietet an, diese und viele andere Sportarten zu erlernen und zu betreiben. Und wer keine Lust hat sich zu bewegen, legt sich einfach an den Strand. Für Freunde der nächtlichen Stunde bietet Rostock ebenfalls ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm an, so z.B. das legendere Kneipenviertel im Stadtteil Kröpeliner Tor-Vorstadt. Unschlagbar sind auch die etwa 8 verschiedenen Studentenclubs. Allein die Niedrigpreise sind von anderen Städten kaum zu unterbieten und es besteht fast jeden Abend die Möglichkeit einen dieser Clubs zu besuchen. Der Semesterbeitrag an der Universität beträgt 111€, wobei der Studentenausweis dann als Fahrkarte für sämtliche Verkehrsmittel gilt. Dies ist auch sehr von Vorteil, da man mit Bus und Bahn nahezu alle Örtlichkeiten der Stadt erreicht. Derzeit leben in Rostock etwa 200.465 (30.06. 2008) Einwohner
www.rostock.de
Beschreibung der Universität Rostock
Die "ALMA MATER ROSTOCHIENSIS", gegründet 1419, ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands und die älteste im Ostseeraum. Zur Zeit studieren hier etwa 12.000 Studenten, darunter über 400 ausländische Studenten und Promotionsstudenten aus über 80 Ländern. Ihnen stehen derzeit ca. 3.100 Mitarbeiter an der Medizinische Fakultät und 1.600 Mitarbeiter in den übrigen Fakultäten gegenüber. Mit dieser vergleichsweise günstigen Betreuungsrelation für Studenten ist Rostock alles andere als eine Massenuniversität. Mit der Juristischen und der Medizinischen Fakultät sowie der Facultas artium, der späteren Philosophischen Fakultät, nahm die Universität seinerzeit den Lehrbetrieb auf. Die Theologische Fakultät vervollständigte erst ab 1432 den Rahmen der vier Traditionsfakultäten eines "studium generale".
Ob am Ende eines Studiums das Diplom, der Magisterabschluß oder das Staatsexamen steht, alle Studiengänge, die an der Rostocker Universität belegt werden können, sind auf die Bedürfnisse der beruflichen Praxis und des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Das günstige und damit intensive Betreuungsverhältnis zwischen Studenten und Lehrkräften sowie die moderne Ausstattung der Laboratorien sichern den Studenten die Möglichkeit, das Studium innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden.
Die Ende 1993 in Rostock gegründete Hochschule für Musik und Theater ist eine sinnvolle Ergänzung des Studienangebotes der Universität und eine Bereicherung des kulturellen Lebens der Stadt. Trotz der geistigen und politischen Enge in der DDR-Zeit und den damit verbundenen Schwierigkeiten zur internationalen Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit konnte die Universität Rostock dank des Engagements der Wissenschaftler, Mitarbeiter und Studenten ihren guten Ruf wahren. Die Forschung an der Medizinischen Fakultät ist auf die Hochleistungsmedizin ausgerichtet. Schwerpunkte sind hier die Transplantationsmedizin und der künstliche Organersatz sowie die Osteoporose (Knochenschwund) und molekularbiologische Themen.
Mit der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen, Ingenieurwissenschaftlichen, Juristischen, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen, Medizinischen, Philosophischen, Theologischen sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät verfügt die Universität heute über acht Fakultäten, die sich in zahlreiche Fachbereiche, Institute bzw. Kliniken untergliedern. Der fachlichen Breite entspricht ein reich differenziertes Studienangebot von über 50 Studiengängen, die durch eine Vielzahl postgradualer Studiengänge ergänzt werden. Damit gehört die Universität Rostock zu den Hochschulen Deutschlands mit dem breitesten Fächerspektrum.
Eine der wichtigsten Einrichtungen für die Studierenden und Mitarbeiter ist die bereits 1569 gegründete Universitätsbibliothek, die aus der Zentralbibliothek und zur Zeit 46 dezentralen Fachbibliotheken in den Fakultäten, Fachbereichen, Instituten und Kliniken besteht. Sie hat einen Gesamtbestand von rund 1,9 Mio. Bänden, darunter 4.100 laufend gehaltene Zeitschriften, 325.000 Hochschulschriften, 34.000 Bände in Lehrbuchsammlungen, ca. 2.800 Handschriften und Autographen, 650 Inkunabeln sowie 14 Nachlässe.
www.uni-rostock.de
Informationen zu einzelnen Studiengängen
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Geisteswissenschaften
Beginnend mit dem Herbst 1989 wurde die Philosophische Fakultät inhaltlich erneuert und im Zuge der Reinstallierung der von der DDR- Hochschulpolitik benachteiligten Fächer um die Altertumswissenschaften, die Philosophie und die Romanistik bereichert. Zur Zeit umfaßt die Philosophische Fakultät 14 Institute, an denen 46 Professoren und 84 wissenschaftlcihe Mitarbeiter tätig und 2238 Studierende immatrikuliert sind. Außerdem kam 1998 das neu gegründete Institut für Multimedia und Datenverarbeitung und das Institut für Volkskunde (Wossidlo-Archiv) als sinnvolle Ergänzung hinzu. Zu den Instituten, welche in der Philosophischen Fakultät untergebracht sind, zählen:
- das Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik,
- das Institut für Schulpädagogik,
- das Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rahabilitierung,
- das Institut für Pädagogische Psychologie,
- das Institut für Sportwissenschaften,
- das Historische Institut,
- das Institut für Altertumswissenschaften,
- das Institut für Musikwissenschaften,
- das Institut für Philosophie,
- die Institute für Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Romanistik, Slawistik und für
- das Institut für vergleichende Sprachwissenschaften
- das Institut für Volkskunde
- das Institut für Multimedia und Datenverarbeitung
An der Philosophischen Fakultät bestehen Einschreibemöglichkeiten für den neuen integrierten Bakkalaureus-Artium- und Magister-Artium-Studiengang (BA- MA) und die Studiengänge Magister (auslaufend), Diplom (für Erzieuhungswissenschaften und für Schulpädagogik) und verschiedene Lehrämter (mit den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Griechisch, Italienisch, Latein, Sonderpädagogik, Spanisch, Sport).
Medizin und Zahnmedizin
Im Gegensatz zu einigen anderen im 15. Jahrhundert gegründeten Universitäten besaß Rostock bereits von Beginn an eine Medizinische Fakultät. Allerdings war ihre Bedeutung zunächst eher gering. Sie stand in der Rangordnung der Fakultäten hinter der Theologie und der Rechtswissenschaft an dritter Position. Meist standen in dieser Zeit für den Unterricht der Heilkunde nur ein bis zwei Gelehrte zur Verfügung und die Anzahl der Studierenden war zeitweilig nicht viel höher. Die erste Sektion in Rostock wurde vermutlich 1513 vorgenommen. Erst zum Wintersemester 1825/26 � ca. 200 Jahre später als in weiten Teilen Europas � wurden erstmals Studenten an erkrankten armen Bewohnern der Stadt in praxi unterrichtet, was somit dem Zeitpunkt des Beginns der Entwicklung eines Universitätskrankenhauses entspricht. 1855 folgte dann die Eröffnung einer �Medicinischen und Chirurgisch-Ophtalmiatrischen Klinik�.
Die Mehrzahl der heutigen Universitätskliniken befinden sich auf dem Hauptgelände der Medizinischen Fakultät, dem Klinikum in der Schillingallee. Aufgrund der historischen Entwicklung befinden sich einige Institute und Abteilungen noch an weiteren Standorten im Stadtgebiet. Beispielsweise finden die Lehrveranstaltungen in Anatomie und Physiologie in den ehrwürdigen Gebäuden in der Gertrudenstraße statt. In zukünftigen Planungen zur Entwicklung des Universitätsklinikums ist jedoch eine weitgehende Konzentrierung vorgesehen.
Im Bereich der Medizinischen Wissenschaften kann in Rostock Medizin und Zahnmedizin studiert werden. In Kooperation mit der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät werden Lehrveranstaltungen für den Studiengang �Angewandte Biomechanik / Biomedizintechnik� angeboten. Das Studium der Medizin erfolgt an der Universität Rostock nach der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO). Die Regelstudienzeit beträgt 6 Jahre und 3 Monate. Im wesentlichen gliedert sich die Ausbildung in 4 Teile , welche jeweils durch einen Abschnitt der ärztlichen Prüfung abgeschlossen werden. Das 11. und 12. Semester sind dabei als praktisches Jahr (PJ) zu absolvieren. Zahnärzte erhalten eine 5jährige Ausbildung, welche eine naturwissenschaftliche Vorprüfung, eine zahnärztliche Vorprüfung und eine zahnärztliche Prüfung beinhaltet.
Die Prüfungen in beiden Disziplinen erfolgen zentral durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe in Rostock. Der Abschluß wird als Staatsprüfung bezeichnet und berechtigt mit der Erteilung der Approbation durch das Kultusministerium zum Führen der Berufsbezeichnung Arzt bzw. Zahnarzt.
Rechtswissenschaften
Die juristische Fakultät ist eine der ältesten Fakultäten der Rostocker Universität. Nur durch die Zeit des Sozialismus wurde die glanzvolle Geschichte dieser Einrichtung etwas getrübt, da zu dieser Zeit die Fakultät geschlossen werden mußte. Heute sind die Juristen die zweitstärkste Kraft an der Alma Mater. Die Zahl der Studierenden beträgt etwa 1.500. Die juristische Fakultät verfügt über 15 Lehrstühle, die alle Grundgebiete der Rechtswissenschaften umfaßt. Insbesondere hervorzuheben ist hier der Lehrstuhl für Kommunikation und Medienrecht - eine wohl einmalige Einrichtung in Deutschland.
Des Weiteren sind an der Fakultät 4 Institute beheimatet, die dem interessierten Juristen ein vielseitiges Informationsangebot eröffnen (z.B. Institut für Anwaltsrecht oder für Bankrecht und Bankwirtschaft). Neu eingeführt wurde für das WS 2001 / 2002 erstmals eine Zwischenprüfung, die das Grundstudium abschließt und Voraussetzung für das erste Staatsexamen ist. Insgesamt beträgt die Regelstudienzeit in Rostock 9 Semester (einschl. Prüfungssemester). Das Studium endet mit dem ersten Staatsexamen, das in Mecklenburg-Vorpommern ein reines Klausurenexamen ist. Zu bewältigen sind 3 Klausuren aus dem Zivilrecht, 2 Strafrechtsklausuren und 3 öffentlich-rechtliche Klausuren.
Voraussetzungen für die Zulassung zum Examen ist das Bestehen von einem Grundlagenschein, den 3 großen Scheinen im Zivil-, Straf- und ÖffRecht, eines Wahlfachgruppenscheines und der Praktika. Als Hilfestellung für die Examensvorbereitung bietet die Fakultät ein Repetitorium. Auch Sprachenausbildung in der juristischen Fachsprache ist hier möglich.
Wirtschaftswissenschaften
Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften kann man an der Universität Rostock Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik und den an amerikanischen Universitätsbetrieb angelehnten Studiengang Business Informatics studieren. Für die Sozialwissenschaften werden an der gleichen Fakultät die Fächer Soziologie und Politikwissenschaft angeboten. Auf letztgenannten Gebieten wird der Abschluß eines Magister Artium verliehen, während der wirtschaftswissenschaftliche Sektor ausschließlich das Diplom vergibt (einzige Ausnahme bildet der Studiengang Business Informatics mit dem Abschluß Bachelor of Science/ Master of Science in Business Informatics).
Die Regelstudienzeit aller möglichen Studiengänge liegt zwischen 8-10 Semestern. Die Anzahl der Studenten beträgt momentan ca. 3.000 an der gesamten Fakultät und in etwa 2.000 in den Wirtschaftswissenschaften. Die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer unterscheiden sich im Grundstudium nur gering. So werden von allen Studenten in den genannten Studiengängen fast die gleichen Veranstaltungen besucht. Nach 4-6 Semestern wird dann das Vordiplom vergeben. Dem voraus geht in jedem Fach eine bestimmte Anzahl von Klausuren, die studienbegleitend geschrieben werden. Danach ergeben sich dann im Hauptstudium Pflicht- und je nach Interesse zu wählende Veranstaltungen. Prüfungsleistungen zur Erlangung des Diploms werden mittlerweile in aller Regel ebenfalls studienbegleitend erbracht. Zu beachten sind in jedem Fall sehr restriktive Vorgaben der Prüfungsordnungen, die die Möglichkeit der Exmatrikulation nach Überschreiten bestimmter Semesteranzahlen vorsehen.
Im Studien- und Prüfungsamt der Fakultät liegen für den interessierten Studenten für die einzelnen Fächer Studienverlaufspläne zur kostenlosen Abgabe bereit. Diese Übersichten geben eine sinnvolle und nach Möglichkeit zu befolgende Empfehlung zu effektivem Studium. Das Gebäude der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät befindet sich in der Ulmenstraße im Stadtgebiet Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Man erreicht es aus der Innenstadt mit dem Bus oder der Straßenbahn in ca. 15 Minuten. Weitere Räume der Fakultät befinden sich in einem Verwaltungsgebäude der Universität, in der Parkstraße. Dieses ist ca. 5 Minuten Fußweg vom Haus in der Ulmenstraße entfernt.
Landeskultur und Umweltschutz (LKU)
Die Ausbildung am Fachbereich Landeskultur und Umweltschutz basiert auf interdisziplinärer Zusammenarbeit auch mit anderen Fachbereichen der Universität. So wird sie von den Fachbereichen der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät, dem Fachbereich Agrarökologie und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften mitgestaltet. Mit den Abschlussschwerpunkten der Abfallwirtschaft, Baubetriebswirtschaft, Landschaftsbau, Landschaftsökologie, Landschaftsplanung, Kulturtechnik und Siedlungswasserwirtschaft wird die fachlich breite Orientierung repräsentiert.
Das Besondere des Studienganges liegt in der Bündelung von naturwissenschaftlich/ökologischen, landschaftsplanerischen, ingenieurtechnischen und betriebswirtschaftlichen/rechtlichen Fachinhalten. Dadurch wird der Absolvent befähigt, Anforderungen der Landschaftsplanung und Landschaftsgestaltung einschließlich der Maßnahmen der Kulturtechnik, der Wasserbewirtschaftung, des Wasser- und Landschaftsbaues sowie der Abfallwirtschaft unter landeskulturellen und ökologischen Gesichtspunkten zu erkennen, dafür Lösungsvorschläge zu erarbeiten und in die Praxis umzusetzen Im Studiengang Landeskultur und Umweltschutz lernen Sie das computer gestützte Entwerfen und Konstruieren (CAD) sowie die Handhabung moderner Geo-Informationssystem (GIS) kennen. Modern ausgestattete Arbeitsplätze stehen Ihnen zur Verfügung. Der Studiengang Landeskultur und Umweltschutz schließt ab mit dem akademischen Grad Diplomingenieur (Landeskultur und Umweltschutz).
Informatik
Der Studiengang Diplom-Informatik gliedert sich in zwei große Bereiche: das Grundstudium und das Hauptstudium. Das Grundstudium dauert im allgemeinen 4 Semester und endet mit dem Vordiplom. Die Mathematikausbildung nimmt im Grundstudium einen breiten Raum ein. Solide mathematische Grundkenntnisse sind für einen Informatiker notwendig. Das Grundstudium dient vor allem dazu, Kenntnisse zu vermitteln, die jeder Informatiker beherrschen muss. Es geht darum, sich Grundwissen anzueignen und Grundfähigkeiten herauszubilden. Dementsprechend sind die Freiheiten zur individuellen Studiengestaltung relativ gering. Frei wählbar ist das Nebenfach.
Zusätzlich zu den Vorlesungen, Seminaren und Übungen müssen im Grundstudium einige Praktika absolviert werden Wie im Grundstudium wird auch im Hauptstudium die Ausbildung im Nebenfach fortgeführt, in jenem Nichtinformatik-Fach also, das aus dem breiten Spektrum der Universität Rostock gewählt wurde. Auch im Hauptstudium sind einige Praktika zu absolvieren. Das 7. Semester ist die Zeit für ein viermonatiges Betriebspraktikum. Hier sollen die bisher erworbenen Kenntnisse zur Lösung praktischer Probleme der Informatik eingesetzt werden. Die Wahl des Betriebes oder der Einrichtung, in dem das Praktikum absolviert wird , ist im wesentlichen freigestellt. Das letzte Semester dient der Erarbeitung der Diplomarbeit, die allgemein in dem Vertiefungsgebiet geschrieben wird.
