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Die örtliche Burschenschaft in München

Stadt- und Studieninformationen für München

Stadtbeschreibung von München


Irgendwann in den sechziger Jahren registrierte München, daß es die heimliche deutsche Hauptstadt geworden war. Doch München ließ sich seine beschauliche Atmosphäre nicht nehmen und man umschreibt dieses "Megadorf" heute liebevoll als "Hauptstadt mit Herz". Dafür sorgen die Oasen der Gemütlichkeit, wie die typischen Biergärten, die vielen Grünflächen mit Englischem Garten und den urtümlichen Isarauen (Flaucher), der Viktualienmarkt und die sympathischen Stadtteile Schwabing, Haidhausen, Giesing. Nicht zu vergessen das alljährlich im September wiederkehrende Oktoberfest, das die Touristen in Scharen in die Isarmetropole lockt.

Dennoch hat sich München zwischenzeitlich zur zweitgrößten deutschen Industriestadt entwickelt: Hier wird an jedem Tag in einem schöpferischen Arbeitsprozeß Zukunft gestaltet. Trotz höchster Mieten und Grundstückspreise ist München bundesweiten Umfragen zufolge der attraktivste Wohnort der Republik!

Diese Entwicklung war zu Zeiten Herzogs Heinrich des Löwen noch nicht absehbar: Damals ärgerte sich der Herzog, daß nur der Bischof von Freising berechtigt war, die Zölle der Kaufleute, die das Berchtesgadener Salz in die deutschen Reichsstädte brachten, zu erheben. Denn dieser besaß als einziger eine Brücke über die Isar. Der Herzog ließ einfach eine zweite Brücke in der Nähe einer kleinen Klostersiedlung errichten, nachdem - wie durch Zufall - die Brücke des Bischofs niedergebrannt war. Von nun an hatten die Kaufleute den Brückenzoll an ihn zu entrichten. Die Salzpfade ließ er zu großen Straßen ausbauen und errichtete bei den Mönchen erste Lagerhäuser für das Salz. So entstand München und trägt auch noch heute einen Mönch auf seinem Wappen: "Das Münchner Kindl".

Heute hat München das, was auch Städte wie Berlin, Rom, Paris oder Wien bieten: München ist Universitätsstadt, Kunst- und Kulturmetropole mit alter und neuer Pinakothek, Deutschem Museum, der Villa Stuck und dem Lenbachhaus, um nur einige kunsthistorische Sehenswürdigkeiten zu nennen. Unzählige Theater, eine erfolgreiche Filmindustrie (Geiselgasteig), das Olympiagelände von 1972, interessante architektonische Bauwerke (altes und neues Rathaus, Residenz), historische Kirchen (z.B.: Frauenkirche, Alter Peter, Theatinerkirche) und natürlich die heimische als auch die internationale Gastronomie, die allerlei kulinarischen Leckerbissen (Weißwurst mit süßem Senf, Schweinsbraten, saures Lüngerl) anzubieten hat, findet der Besucher hier.

Das malerische Umland mit seinen Seenlandschaften (z.B.: Ammersee, Starnberger See, Tegernsee) und dem dazugehörigen Alpenvorland - denken Sie an die Münchner Hausberge wie Wendelstein, Brecherspitz und die Rotwand - stellen beliebte Reiseziele dar. König Ludwig II von Bayern, Märchenkönig und Verehrer Wagners, prägte das Land und hinterließ mystische Prachtbauten wie Schloß Linderhof, Neuschwanstein, Herrenchiemsee und den Schachen. Nicht nur bei Fön, wenn München mit einem gigantischen Ausblick auf die Alpen verwöhnt ist, sondern gerade an einem Regentag bei einem einsamen Spaziergang durch den Englischen Garten mit abschließendem Besuch des Biergartens unter dem Chinesischen Turm werden Sie diese Stadt lieben lernen!

Kurz gesagt: München ist eine Weltstadt mit Herz! Sie ist die Hauptstadt des Freistaates Bayern, ist drittgrößte Stadt der Bundesrepublik, hat 3.600 organisierte Taxen, fünf Tageszeitungen, diverse Fernsehsender, 25 Stadtbezirke, 24 Polizeireviere und die größte Ärztedichte in der Bundesrepublik.

Weltweit bekannt wurde München nicht nur durch Oktoberfest, Olympiastadion und BMW, sondern auch durch die in München zelebrierte bayrische Lebensart. Die Region München nimmt europaweit eine führende Stellung im Bereich der Informationstechnologie und des Dienstleistungssektors ein. All dies macht München zu einem pulsierenden Ort, an dem sich Zukunft und Tradition ergänzen. München bietet auch ein gewisses Lebensgefühl und zwar ein sehr vielschichtiges, denn in München gibt es sowohl die bayerische Sippe, als auch Frankfurter, Hamburger, Japaner, Indianer, Eskimos und Schwaben.

 www.muenchen.de

 

Beschreibung der Ludwig-Maximilians-Universität München

An der LMU sind heuer rund 44.000 Studenten in 19 verschiedenen Fakultäten eingeschrieben. Sie werden von nahezu 800 Professorinnen und Professoren und 3.000 wissenschaftlichen Mitarbeitern betreut. Etwa 10.000 weitere Mitarbeiter bilden das Service-Team für Forschung, Lehre und Krankenversorgung im Universitätsklinikum der LMU.

Die Universität München bietet zur Zeit 170 Studiengänge an, von der Theologie über die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, die Medizinischen Fächer, die Psychologie und Pädagogik, die Sozialwissenschaften, die Geschichtswissenschaften, die Sprach- und Literaturwissenschaften, sowie die Mathematik bis zu den Naturwissenschaften. Auf dem HighTechCampusLMU Martinsried-Großhadern führt die LMU Schritt für Schritt die biomedizinisch-naturwissenschaftlichen Fächer zusammen. Im Westen Münchens entsteht damit ein europaweit einmaliges Zentrum für Biotechnologie. Es wird bewußt diese große Bandbreite wissenschaftlicher Disziplinen gepflegt, darunter auch seltene �Orchideenfächer�, wie orthodoxe Theologie, Albanologie, Ägyptologie oder Assyriologie.

Die Universität München ist stolz auf diese Fächervielfalt, mit der sie in Deutschland einzig dasteht. Daß neben der Betreuung der Studenten auch die Forschung nicht vernachlässigt wird, beweisen 16 von der DFG eingerichtete Sonderforschungsbereiche, 12 Graduiertenkollegs, sieben DFG-Forschergruppen und die Beteiligung an neun Bayerischen Forschungsverbünden. Knapp 4.700 Studenten erwerben Jahr für Jahr einen ersten berufsqualifizierenden Abschluß. Hinzu kommen rund 1.400 Promotionen und gut 110 Habilitationen. Die Universität entläßt also einen breiten Strom von Absolventen in das Berufsleben. Mit Erfolg bemüht sich die LMU, auch für Studierende, Nachwuchswissenschaftler und Dozenten aus dem Ausland attraktiv zu sein.

www.lmu.de

 

Beschreibung der Technischen Universität München


Mit 19.000 Studierenden, 440 Professoren und etwa 8.000 Mitarbeitern ist die TU, gemessen an anderen Universitäten in Deutschland, von durchschnittlicher Größe. Sie beteiligt sich an insgesamt 15 speziellen Forschungsprogrammen, Sonderforschungsbereiche genannt, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verwaltet werden und unterrichtet etwa 11% des Studentenaufkommens an bayerischen Universitäten, steuert aber 18% der Diplomanden bei - ein Beleg für die gute Organisation der Lehre und Laborausbildung.

Neben den Einrichtungen in den Fakultäten werden spezielle Forschungszentren von allgemeinem deutschem wie internationalem Interesse betrieben. So wurde die erste deutsche Neutronenquelle 1957 in Garching bei München gebaut. Auf das legendäre �Atom-Ei� folgt jetzt ein 20-Megawatt-Neutronenreaktor, der in Kürze in Betrieb genommen werden soll. Er wird von hochangereichertem Uran gespeist, um den breitgefächerten wissenschaftlichen Anforderungen zu entsprechen, die für die anspruchsvolle Forschung und eine breite Palette wissenschaftlicher und industrieller Anwendungen unverzichtbar sind.

Darüber hinaus betreibt die TU das Walter Schottky Institut, ein Forschungslabor für Halbleiter, sowie das Deutsche Herzzentrum und das "Klinikum Rechts der Isar" mit seinem Direktor, Professor Siewert. Im Umkreis der sieben landwirtschaftlichen Betriebe, die die Universität in der Gegend von Freising, nördlich von München, betreibt, werden 1.200 Hektar Land bewirtschaftet. Schließlich wurde ein Teil der Sportstätten, die 1972 für die Olympischen Sommerspiele genutzt wurden, an die TU München übertragen. Daran knüpft sich die Verpflichtung, alle Sportstudenten der Münchener Universitäten im Rahmen des Hochschulsportzentrums zu unterrichten.

Wie angesichts dieser Interessensvielfalt nicht anders zu erwarten, verteilt sich die Uni auf mehrere Standorte. Sieben Fakultäten befinden sich in München, doch die Fakultäten für Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie (Forschung und Lehre) liegen in Freising-Weihenstephan, etwa 35 km nördlich von München. Hier besteht eine enge Verbindung mit der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, die sich mit Stolz als älteste Bierbrauerei der Welt rühmen kann. Der Betrieb produziert heute insgesamt 180.000 Hektoliter bestes bayerisches Bier. (Hier sei der Hinweis erlaubt, daß leider weder die Professoren noch die Studenten und Mitarbeiter Anspruch auf Freibier haben). Viele Brauereien in allen Teilen der Welt werden heute von �Weihenstephanern� geleitet.

Das Universitätsgelände in Garching, einem Vorort nördlich von München, hat sich seit Einrichtung der Neutronenquelle im Jahre 1957 stets weiterentwickelt. In den 70er Jahren folgten die Fakultäten für Physik und Chemie. Die neuen Einrichtungen der Fakultät für Maschinenwesen wurden 1996 eingeweiht. Das Lehrangebot der Universität sieht 25 Studiengänge vor, die mit Diplom abgeschlossen werden. Es sind Planungen im Gange, die akademische Ausbildung an internationale Maßstäbe anzupassen und im Zuge dessen international anerkannte Abschlüsse wie den des �Bachelor� und �Master� einzuführen. Die Studenten reichen jährlich etwa 2.500 Diplomarbeiten und im Anschluß daran circa 700 Doktorarbeiten ein.

www.tum.de

 

Beschreibung der Hochschule München


Die FH München ist mit ca. 14.000 Studentinnen und Studenten, sowie mit 470 Professorinnen und Professoren die größte Hochschule Bayerns und die zweitgrößte Deutschlands. Je nach Begabung, Neigung und Interesse kann man zwischen vier Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozialwesen und Gestaltung wählen, und dort zwischen 21 Studiengängen. Dazu kommen 6 Postgraduierten- bzw. Master-Studiengänge und 3 Zusatzqualifikationen. Die FH München befindet sich in einem umfassenden Reformprozess, der auf verbesserte Studienbedingungen, eine stärkere internationale Ausrichtung und auf neue zukunftsweisende Studiengänge abzielt.

Die Anwendbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnissee in der Praxis ist wichtiges Ziel der FH-Ausbildung. Dazu gibt es über 100 Labors. Jeder FH-Studiengang beinhaltet außerdem 1-2 Praxissemester, in denen das Gelernte praktisch vertieft werden kann. Dabei lernt man Betriebe und Betriebsabläufe kennen - eine wichtige Voraussetzung für den späteren Beruf! Die FH bietet gut strukturierte Studienabläufe und dadurch kurze Studienzeiten. Die Absolventen steigen jung in das Arbeitsleben ein. Die Studentinnen und Studenten werden sprachlich fit gemacht und sammeln in Auslandssemestern internationale Erfahrung. Die FH bietet neben den Abschlüssen mit Diplom (FH) auch international anerkannte Abschlüsse wie Master und Bachelor. Durch diese konsequente praktische Ausrichtung der FH sind ihre Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt vermehrt gesucht.

www.fh-muenchen.de

 

Beschreibung der Universität der Bundeswehr in München


Die Münchener Universität der Bundeswehr gibt derzeit etwa 2800 Offizieren und Offizieranwärtern die Möglichkeit eine akademische Ausbildung zu durchlaufen, um damit ihre Offizierausbildung zu komplettieren. Die Regelausbildung der deutschen Offiziere erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der ausschließlich militärische Teil (zwei Jahre) wird in den Truppengattungen und Dienstteilbereichen von Heer, Luftwaffe und Marine geleistet. Der genaue Ablauf ist je nach Teilstreitkraft unterschiedlich. Allen gemeinsam sind aber die rund drei Jahre der wissenschaftlichen Offizierausbildung an der Universität der Bundeswehr.

Dort können die Soldaten, die sich alle für mindestens zwölf Jahre verpflichtet haben, ein universitäres oder Hochschulstudium verschiedner Fachrichtungen durchlaufen. Die genaue Regelstudienzeit beträgt dreieinviertel Jahre, eingeteilt nach nordamerikanischem Vorbild in zehn Trimester zu je drei Monaten. Wird diese um mehr als drei Monate überschritten, verlängert sich die Gesamtdienstzeit um ein weiteres Jahr.

Neben der akademischen Ausbildung hat die militärische Fortbildung weiterhin Bestand, obwohl auf ein Minimum reduziert. Jeder Offizier und Offizieranwärter ist auch angehalten, seine körperliche Leistungsfähigkeit durch Sport zu verbessern. Den studierenden Soldaten wird neben diesen hohen Anforderungen ein exzellentes Umfeld geboten, damit sie ihre Ausbildung mit Erfolg abschließen können. Ein großer Vorteil ist der monatliche Gehaltsscheck, der den Offizieren erlaubt, sich zeitlich auf ihr Studium zu konzentrieren.

Außerdem ist die Universität der Bundeswehr in München eine Campusuniversität, die alle notwendigen Einrichtungen in einem geschlossenen Areal enthält. Die im Vergleich zu zivilen Universitäten geringe "Studentenzahl" macht ein persönlicheres Verhältnis zwischen den Professoren und den Studierenden möglich. Nicht außen vor zu lassen sind auch die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten der Stadt München, ihres Umlandes und der Alpen, die die Offiziere und Offizieranwärter wahrnehmen, um sich vom Studium zu erholen. Wer seine Freizeit allerdings zu intensiv genießt, kommt leicht in Bedrängnis und läuft Gefahr das Studium nicht zu bestehen. In diesem Fall müssen nicht alle zwölf Dienstjahre abgeleistet werden, sondern der studierende Soldat wird vorzeitig aus dem Dienst entlassen. Ziel bei der Universität der Bundeswehr ist die Befähigung des deutschen Offiziers zu analytischen, interdisziplinären Denkweisen sowie wissenschaftlichen Verfahrensweisen, die den modernen Aufgaben Rechnung tragen sollten. Die akademischen Abschlüsse sind denen des jeweiligen Bundeslandes gleichwertig.

www.unibw-muenchen.de