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Die örtliche Burschenschaft in Mannheim

Stadt- und Studieninformationen für Mannheim

Stadtbeschreibung von Mannheim


Mannheim, im Herzen der Kurpfalz an Rhein und Neckar gelegen, erfährt seine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 766 n. Chr. Der symmetrische Grundriß, die Quadratur des Kreises, von Mannheims Innenstadt, geplant nach dem klassischem Muster der griechischen Antike, entstand im Geiste der Renaissance und blieb weitestgehend erhalten. Die Quadrate der Innenstadt, im rechten Winkel zur Front der kurfürstlichen Residenz, sind eingebettet in einen Ring sich umschließender Straßen. Das kurfürstliche Schloß, eine der größten Barockanlagen Europas, beherbergt heute die Mannheimer Universität und kann als eines der schönsten Universitätsgebäude der deutschen Hochschullandschaft bezeichnet werden.

Mit Begründung der Handelsschule für Kaufmannssöhne im Jahre 1779 beginnt die Geschichte einer Bildungsstätte, die 1907 als Handelshochschule weitergeführt, 1963 als Wirtschaftshochschule neu begründet und schließlich 1967 in eine Universität umgewandelt wurde. Nicht zuletzt durch seine großartigen Erfinder wurde Mannheim zu einer bedeutenden Industriestadt im Südwesten. Freiherr von Drais erfand hier 1817 das Laufrad, Carl Benz baute hier das erste Automobil der Welt, der Lanz-Bulldog des Heinrich Lanz trat von Mannheim aus im Jahre 1920 seinen Siegeszug in viele Länder der Welt an. Die unmittelbare Nähe Mannheims zum Odenwald, der Pfalz und dem Neckartal bieten die Möglichkeit, den Stadtalltag des Ballungszentrums Rhein-Neckar schnell und einfach hinter sich zu lassen.

www.mannheim.de

Beschreibung der Universität

Die Universität Mannheim wurde 1907 als Handelshochschule gegründet. Heute zählt sie mit ihren 6 Fakultäten und ihren ca. 11.000 Studenten zu den führenden Universitäten im Bereich BWL und VWL in Europa. Die Universität Mannheim ist modern ausgestattet und bietet gerade im Hauptstudium ein gutes Betreuungsverhältnis. Zudem bietet die Universität, vor allem im wirtschaftwissenschaftlichen Bereich, ein extrem breites Fächer- und Spezialisierungsangebot. Auch ist der Ruf der Universität Mannheim in Sachen Wirtschaft, bundesweit bekannt, was durch die sehr guten Ergebnisse in den Hochschulrankings verschiedenstes Zeitschriften zum Ausdruck kommt.

Zudem kommt an der Universität Mannheim selten das Gefühl auf, an einer Massenuniversität zu sein, da die Studentenzahlen relativ moderat sind. Ebenso vorteilhaft ist die enge räumliche Konzentration des Universitätsgebäude. Die Vorlesungen befinden sich durchgängig auf hohem fachlichem Niveau, was die oft große Zahl durchgefallener Studenten reflektiert. Als nicht unwesentlicher Pluspunkt der Universität Mannheim, ist die räumliche Nähe zu Heidelberg und die große Auswahl an Freizeitmöglichkeiten zu nennen.

www.uni-mannheim.de

Informationen zu einzelnen Studiengängen

Wirtschaftswissenschaften
An der Universität Mannheim ist der Abschluß als Dipl.-Kfm., Dipl.-Vw., Wirtschaftpädagoge und als Dipl.-Kfm. mit interkultureller Qualifikation möglich. Die Vergabe geschieht, bis auf den Dipl.-Vw., für den man sich direkt bewerben muss, durch die ZVS. In den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern profitiert die Universität Mannheim v.a. von ihrem guten internationalen Ruf, ihrem exzellenten Lehrkörper - hier sei z.B. Prof. Hellwig als wirtschaftswissenschaftliches Mitglied der deutschen Monopolkommission oder Prof. Moldovanu, der diesjährige Träger des Max-Pank-Forschungspreises (einer der höchstdotierten deutschen Forschungsauszeichnungen), genannt - und ihrer sehr großen Auswahl an Spezialisierungs- und Vertiefungsfächern.

Außerdem ist die Universität Mannheim die bislang einzige deutsche wirtschaftwissenschaftliche Universität in Europa, neben z.B. der London Business School und der Erasmus Universität in Rotterdam, die der AACSB (eine Gründung führender amerikanischer Business Schools, der z.B. Harvard angehört) akkreditiert hat. Die durchschnittliche Studiendauer beträgt 11-12 Semester, die Regelstudienzeit 9 Semester. Es werden � außer in Wirtschaftspädagogik � keine Pflichtpraktika verlangt. Die Lehre befindet sich durchweg auf sehr hohem Niveau, was durch die hohen Durchfallquoten zum Ausdruck kommt. Außerdem ist das wirtschaftswissenschaftliche Studium in Mannheim, v.a. im Bereich VWL, sehr quantitativ orientiert. Daher empfiehlt sich der Besuch entsprechender Mathematikvorbereitungskurse an der Universität oder ein belegter Leistungskurs in Mathematik.

Rechtswissenschaften
Die Universität Mannheim beherbergt die zweitkleinste Jura-Fakultät in Deutschland. Die Immatrikulation ist im Wintersemester (ungefähr 260 Erstsemester) und Sommersemester (knapp 30 Erstsemester) möglich und erfolgt direkt über die Universität. Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester, wobei die Durchschnittsstudiendauer in der Regel ein bis zwei Semester darüber liegt. Die Durchfallquote liegt bei knapp 40%. Knapp 1.300 Studenten können sich an einem vergleichbar gut ausgerichtetem Seminar mit Juris Zugang und fast 50 PC-Arbeitsplätzen erfreuen. Der Schwerpunkt ist in Mannheim auf das Zivilrecht gelegt, um die starke BWL-Fakultät zu unterstützen. Trotzdem sind alle 23 Wahlfach-Gruppen JaPro BW wählbar. Es besteht hierbei auch ein Abkommen mit der Universität Heidelberg, so dass Studierende auch die dortigen Angebote an Lehrveranstaltungen und Seminaren nutzen können.

Magister/Lehramt
Die Universität Mannheim bietet weiterhin den Magisterabschluss oder die Möglichkeit des Lehramtsstudiums. Im Erstgenannten können vor allem Sprachen, Geschichte oder Philosophie, im Letztgenannten Sprachen, Geschichts- und Sozialwissenschaften und Mathematik belegt werden. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester, liegt aber normalerweise etwa zwei Semester darüber. Eine Bewerbung ist nicht nötig, es reicht sich für die gewünschten Fächer einzuschreiben. Für die Geisteswissenschaften sind Lateinkenntnisse vonnöten, die in speziellen Kursen erworben werden können. Von den Pflichtvorlesungen abgesehen ist die Menge der Studenten in den Lehrveranstaltungen geringer als an anderen Universitäten, sodass ein sehr gutes Arbeitsklima herrscht. Ein weiteres Plus besteht darin, die Möglichkeiten der Universität Heidelberg in Anspruch zu nehmen, und hierbei vor allem deren UB.