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Die örtliche Burschenschaft in Leipzig
Stadt- und Studieninformationen für Leipzig
Stadtbeschreibung von Leipzig
Ähnlich, wie in Leipzig die Flüsse Pleiße und Parthe in die Weiße Elster münden, spielen hier verschiedenste Faktoren zusammen, die unsere Wahlheimat zu einer bedeutenden Region Sachsens, Deutschlands und der Welt machen.
Mit über einer halben Million Einwohner stellt Leipzig mit der Sachsen-Anhaltinischen Stadt Halle einen Schwerpunkt der „Metropolregion“ Sachsendreieck dar. Industrieriesen wie BMW, Porsche und Siemens, sowie der IT-Dienstleister PC-Ware tragen nicht nur zum (für Neue-Bundesländer-Verhältnisse) hohen Einkommen der Leipziger bei, auch Studenten finden hier regelmäßig Nebeneinkommen.
Durch die Lage zwischen A9 (Berlin – München), A38 (Dresden – Göttingen) und A14 (Magdeburg-Dresden), gute ICE-Anbindung sowie den internationalen Verkehrsflughafen Leipzig/Halle entwickelt sich Leipzig mehr und mehr zu einem europäischen Logistikzentrum. Das derzeit ehrgeizigste Bauprojekt ist die Untertunnelung der Leipziger Innenstadt durch den Citytunnel. Hierdurch soll der Schienengüter- und -personentransport noch weiter ausgebaut werden.
Eine weitreichende Tradition seit 1497 hat die Leipziger Messe. Jährlich ziehen beispielsweise die Leipziger Buchmesse, die Internationale Fachmesse für Energie (enertec), die Handwerksmesse und nicht zuletzt die GAMES CONVENTION (seit 2009 ONLINE) Besucher aus der ganzen Welt an. Leipzig war im 19.Jh. bis Mitte des 20.Jh. „Reichsmessestadt“ und stellte zu Zeiten der DDR durch die Messe eines der wenigen Handelstore zwischen Ost und West dar. Auch heute behauptet sie sich gegen die Konkurrenz der Messen in Frankfurt, Hannover und Düsseldorf.
Vor allem prägen die Hochschulen und ihre Studenten das Bild der Stadt. Als Szeneviertel hat sich bislang die Südvorstadt um die Kneipen- und Einkaufsmeile „KarLi“ herausgebildet. Als Wohnviertel profilieren sich zunehmend Reudnitz-Thonberg (preiswerte Wohnungen und Brauhaus!) und Gohlis (günstige Räume mit Stuck und kultige Kneipen).
www.leipzig.de
Beschreibung der Universität Leipzig
Die Universität Leipzig wurde 1409 gegründet und ist damit eine der ältesten Universitäten Deutschlands. An ihr studierten so bekannte Menschen, wie Lessing, Goethe und Kästner, während Gelehrte wie Heisenberg, Lamprecht, Wundt, Puchta und Gottsched an ihr wirkten. 1968 wurde das in 600 Jahren entstandene Gebäudeensemble in der Leipziger Innenstadt gesprengt und durch Neubauten am gleichen Ort ersetzt, während die Universität 1975-1989 in "Karl-Marx-Universität" umbenannt worden ist. Neben der Universität gibt es in Leipzig noch eine Reihe weiterer Hochschulen (siehe unten), an denen zusammen etwa 30.000 Studenten eingeschrieben sind. Gleichzeitig sind über eine Reihe von Bibliotheken, deren herausragendsten die "Deutsche Bücherei" und die Universitätsbibliothek "Albertina" sind, Forschungstätigkeiten in (fast) jede Richtung möglich.
Als klassische Universität besitzt die Universität ein breites Spektrum wissenschaftlicher Einrichtungen, die in Fakultäten und Instituten, in der Medizin in Kliniken, zusammengefasst sind. Heute gibt es 14 Fakultäten mit über 150 Instituten. Dabei gehören stark frequentierte Studiengänge wie Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Medizin sowie aufstrebende Studiengänge wie die Informatik. Des weiteren gehören auch Theologie, Geschichte und Kunstwissenschaften, Sozialwissenschaften und Philosophie, Physik, Chemie, Biologie und Mineralogie sowie die Sportwissenschaften in der Tradition der ehemaligen DHfK (Deutsche Hochschule für Körperkultur) aus der Zeit der DDR zum Leipziger Repertoire.
Ein Markenzeichen der Universität Leipzig ist ihre Fächervielfalt. Neben den traditionell stark vertretenen Geistes- und Sozialwissenschaften, eingeschlossen die „Orchideenfächer“ der Philologien (von Afrikanistik bis Zentralasienwissenschaften), der Medizin und den Naturwissenschaften spiegeln sich die Bedürfnisse der wiederbelebten Messestadt Leipzig, vielfach als Ort der Banken, Versicherungen, des Immobilienhandels, aber auch der Medien, des Buches und der Kultur überhaupt apostrophiert, in neueingerichteten innovativen Studiengängen und Studienschwerpunkten, wie sie so nur in Leipzig zu finden sind. Beispiele hierfür sind Versicherungs- und Medizinische Informatik, Banken- und Börsenrecht, Umwelt- und Planungsrecht, Public Relations sowie Buchwissenschaft/Buchwirtschaft.
Unter dem Zeichen einer stärkeren interdisziplinären und internationalen Ausrichtung wurden nicht nur neue (Aufbau-)Studiengänge wie Europastudien, Europarecht oder Frankreichstudien, sondern auch erstmals Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor und Master eingerichtet. Die Universität ist wegen ihrer Größe nicht nur im Stadtzentrum anzutreffen. Die Sport- und Wirtschaftswissenschaften, sowie Medizin und Naturwissenschaften liegen außerhalb des Stadtzentrums, besitzen aber jeweils eine eigene Mensa und die jeweiligen anderen Studieneinrichtungen, wie z.B. Bibliotheken. Die Stadt Leipzig hat besonders darauf geachtet, dass die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz für alle Studienorte möglichst optimal für alle Studenten und Mitarbeiter ist. Jeder dieser Studienorte ist überschaubar und nicht überlaufen, so dass die Studenten ihr Studentenleben ohne Hektik genießen können.
www.uni-leipzig.de
Beschreibung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur
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Die HTWK Leipzig (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur) entstand 1992 aus der 1977 gegründeten Technischen Hochschule Leipzig, in die mehrere Ingenieurschulen zusammengeführt wurden. Die HTWK ist mit fast 15.000 Studenten die zweitgrößte Hochschuleinrichtung in Leipzig. Besonders beliebt sind hier die technischen Ingenieurstudiengänge wie Elektrotechnik, Informatik, Polygraphische Technik, Maschinentechnik und Energietechnik. Weiter bietet die HTWK auch Wirtschaftswissenschaften, Bauwesen, Sozialwesen sowie Studiengänge zu Buch und Museum an.
Die HTWK liegt nicht im Stadtzentrum, dafür aber in der Südvorstadt zentral gelegen ohne als Student oder Mitarbeiter lange Wege in Kauf nehmen zu müssen. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel konnte damit für alle Beteiligten einfach gelöst werden und lässt keine Wünsche offen. Ob Straßenbahn, Auto oder Fahrrad, es ist schnell und einfach.
Informationen zu einzelnen Studiengängen
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Die Juristenfakultät
Die Juristenfakultät der Universität Leipzig wurde im Jahr 1993 wiedererrichtet. Sie umfasst derzeit rund 2.500 Studenten. Die Struktur der Fakultät ist weitgehend von den Anforderungen der Lehre geprägt, die sich aus dem Deutschen Richtergesetz und der Sächsischen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen ergeben. Das Studium der Rechtswissenschaft hat das Erste Juristische Staatsexamen zum Ziel. Prüfungsgebiete sind die drei Hauptgebiete des Rechts: Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht. Jeder Studierende muß außerdem ab dem 5. Semester einen von acht Schwerpunktbereichen wählen. Weiterhin ist die gut ausgestattete Juristenbibliothek ein Glanzpunkt der Juristenfakultät.
An der Fakultät sind drei Aufbaustudiengänge errichtet worden: Der Aufbaustudiengang Legum Magister, der Aufbaustudiengang Recht der Europäischen Integration und der Aufbaustudiengang Europäisches Recht. Da der Fächerkanon der Juristenausbildung grundsätzlich das gesamte Gebiet des Rechts abdeckt (Ziel ist nach wie vor der "Einheitsjurist"), führt die Anknüpfung an die Ausbildungsordnung nicht zu Beschränkung in den wissenschaftlichen Betätigungen an der Fakultät. Insofern gleichen sich die deutschen Rechtsfakultäten. Sie unterscheiden sich eher durch ihre Größe und ihre Schwerpunktbereiche als durch die Weite möglicher Betätigungen in Forschung und Lehre.
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist eine der großen Fakultäten der Universität Leipzig, an der zur Zeit über 3.000 Studentinnen und Studenten in 6 Studiengängen eingeschrieben sind. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät wurde nach 1990 neu aufgebaut und 1993 wieder gegründet. Sie kann auf eine lange Tradition verweisen, die zurückreicht bis in das Jahr 1764, in dem der erste Lehrstuhl für Ökonomie und Kameralwissenschaften in Leipzig errichtet wurde. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bietet mit den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsingenieurwesen und Bauingenieurwesen ein breites Fächerspektrum an.
Zur Infrastruktur der Fakultät gehören u. a. eine Bibliothek (Zweigstelle der Universitätsbibliothek), ein Fakultätsrechenzentrum mit ca. 70 vernetzten Arbeitsplätzen und ingenieurtechnische Labore. Die Fakultät verfügt über umfangreiche Kontakte zu europäischen und außereuropäischen Universitäten und Hochschulen und arbeitet erfolgreich im SOKRATES-Programm der EU mit.
Die beliebtesten "Speziellen Betriebswirtschaftslehren" sind Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, Bankwesen, Rechnungswesen und Prüfungslehre sowie Unternehmensführung und Organisationslehre. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist als Simultanstudiengang in den ersten vier Semestern auf eine breite Grundlagenausbildung sowohl für die Wirtschaftswissenschaften als auch für das Bauingenieurwesen ausgerichtet. Im Hauptstudium dominieren die Ingenieurdisziplinen. Schwerpunkt der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung ist die Betriebswirtschaftslehre mit der Komponente Bauwirtschaft. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik - ebenso wie der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen - wurde erstmalig mit dem WS 1992/93 an der Fakultät installiert. In sinnvoller Weise verbindet er das Fachgebiet der Informatik mit der Wirtschaftswissenschaft, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre. Der neu hinzukommende Studiengang Wirtschaftspädagogik knüpft an die alte Leipziger Tradition der Ausbildung zum Diplom-Handelslehrer an. Seit 1995 werden Studierende für das disziplinäre Bauingenieurwesen immatrikuliert.
Studieren an der Medizinischen Fakultät
Die Fakultät bietet zwei Studiengänge an: Humanmedizin mit ca. 2.700 und die Zahnmedizin mit ca. 340 Studienplätzen. Wie an allen Universitäten in Deutschland erfolgt das Studium der Humanmedizin nur über das Zulassungsverfahren der ZVS in Dortmund. Die Ausbildung erfolgt auf hohem wissenschaftlichen und praktisch-ärztlichen Niveau entsprechend der bundesdeutschen Approbationsordnung für Ärzte. Danach beträgt die Regelstudienzeit für Studenten der Humanmedizin sechs Jahre, denen sich 1,5 Jahre als Arzt im Praktikum anschließen.
Das Studium ist in vier Abschnitte gegliedert: Das Vorklinikum dauert zwei Jahre und endet mit einer ärztlichen Vorprüfung. Es folgen drei klinische Studienabschnitte, von denen der erste ein Jahr, der zweite zwei Jahre und der dritte ein Jahr dauert. Jeder Abschnitt endet mit einer schriftlichen und/oder mündlichen Prüfung, deren erfolgreiches Bestehen jeweils die Voraussetzung dafür ist, daß ein neuer Studienabschnitt in Angriff genommen werden kann.
Das Zahnmedizin-Studium dauert fünf Jahre. Es ist gegliedert in einen vorklinischen Studienabschnitt und einen klinischen Studienabschnitt von je fünf Semestern. Beide enden mit einer mündlichen Prüfung. Jeder Studienabschnitt enthält Pflicht- und fakultative Veranstaltungen. Es ist genau festgelegt, welche Seminare, Praktika und Kurse ein Student absolvieren muß, bevor er eine Prüfung ablegen kann. Neben der fachlichen Ausbildung können die Medizinstudenten natürlich die vielfältigen Möglichkeiten einer universalen Bildungsstätte nutzen.
Im letzten klinischen Abschnitt erhält der Student die Möglichkeit, ein praktisches Jahr in einem Akademischen Lehrkrankenhaus zu absolvieren, in dem er seine theoretischen Kenntnisse auf den einzelnen Krankheitsfall anwenden kann. Ihm steht dabei ein erfahrener Praktiker zur Seite. Zur Zeit sind neun Akademische Lehrkrankenhäuser mit der Medizinischen Fakultät verbunden: das Städtische Klinikum St. Georg, Leipzig; die Städtischen Kliniken Leipzig West (Klinik in der Friesenstraße und Robert-Koch-Klinik); das Evangelisch-Lutherische Diakonissenhaus Leipzig; das St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig; die Städtische Klinik Leipzig-Südost (Park-Krankenhaus Dösen); das Städtische Klinikum "Heinrich Braun", Zwickau; das Städtische Klinikum Chemnitz; das Kreiskrankenhaus "Bergmannswohl" Schkeuditz und das Vogtland-Klinikum Plauen.
Ein großer Teil der Studierenden absolviert seine Praktika am Universitätsklinikum selbst. Das Klinikum ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung, in dem der zukünftige Arzt mit dem ganzen Spektrum von Krankheitsfällen konfrontiert ist: Hier werden sowohl sogenannte einfache Fälle behandelt als auch seltene Erkrankungen, die der Hochleistungs-Medizin bedürfen. Von Vorteil ist, daß die räumliche Nähe zu den naturwissenschaftlichen Fakultäten den Studierenden wie den Lehrenden die effektive Organisation der Ausbildung erleichtert. Dazu tragen wesentlich die Grundsanierung der alten Gebäude, Neubauten sowie die Ausstattung mit modernsten medizinischen Geräten bei. Die Anatomie verfügt mittlerweile über den größten und modernsten Mikroskopiersaal Europas mit insgesamt 354 Plätzen.
