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Die örtliche Burschenschaft in Karlsruhe

Stadt- und Studieninformationen für Karlsruhe

Stadtbeschreibung von Karlsruhe

Karlsruhe wurde im Jahre 1715 von Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach als neue Residenzstadt gegründet. Das ältere Durlach ist erst seit 1938 ein Stadtteil von Karlsruhe. Der Grundriss der Stadt entspricht ganz dem Zeitgeist von 1715, dem französisch geprägten Lebensgefühl: Der Sonnenkönig ist die Mitte, das Zentrum. Von ihm aus gehen die Sonnenstrahlen nach allen Richtungen. Dementsprechend ist der Mittelpunkt der radial angelegten Stadt das Schloss, übrigens zum Großteil nach Plänen von Balthasar Neumann. Von diesem Schloss gehen strahlenförmig 32 Straßen aus, von denen allerdings nur die 9 südlichen die eigentliche bewohnte Stadt bilden. Die übrigen 23 "Strahlen" führen in ausgedehnte Wälder. Karlsruhe nennt sich deswegen auch Fächerstadt.

Karlsruhe hat heute rund 280.000 Einwohner und ist u.a. der Sitz des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs sowie vieler anderer Bundes- und Landesbehörden. Karlsruhe bietet zahlreiche Museen, einen Zoo, einen Botanischen Garten, ein Staatstheater und vielerlei kulturelle Einrichtungen sowie eine sehr günstige Verkehrslage. Außer dem hohen Freizeitwert der Stadt spricht das Angebot der Umgebung für sich selbst: Der liebliche Kraichgau mit Weinbau, Spargel, sehr mildem Klima; der Schwarzwald mit berühmten Namen wie Schwarzwald-Hochstraße, Titisee, Feldberg, das sind Gegenden, die auch eine große Wintersporttradition haben; der Rhein, die nahe Pfalz, das nahe Elsass, die ausgezeichnete badische Küche und vieles mehr.

www.karlsruhe.de

Beschreibung der Universität (TH) Karlsruhe

Die Technische Hochschule Fridericiana Karlsruhe ist die älteste in der Bundesrepublik Deutschland und reicht als einheitliche technische Lehranstalt bis zum Jahr 1825 zurück. Der ehemalige Professor für Geschichte und Literatur an der TH Karlsruhe, Franz Schnabel, weist auf die historische Merkwürdigkeit hin, dass die Reihenfolge der Universitätsgründungen im späten Mittelalter mit Paris (1253), mit Prag (1347), mit Wien (1365) sowie mit Heidelberg (1386) sich bei der Gründung der Technischen Hochschulen im auslaufenden 18. Jahrhundert und im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts geradezu wiederholt mit Ecole Polytechnique Paris (1794), mit Prag (1806), mit Wien (1815) und mit Karlsruhe (1825).

Die Universität (TH) hat nicht nur eine sehr ehrwürdige Geschichte mit berühmten Gelehrten wie Heinrich Hertz und Fritz Haber als Professoren, sondern ist auch heute in die erste Linie der deutschen Technischen Hochschulen einzureihen. Alle Institute, Hörsäle, Bibliothek und Mensa sind auf dem Universitätsgelände durch kurze Fußwege bequem erreichbar. 

An der Universität Karlsruhe gibt es rund 44 Studiengänge, wobei die Abschlüsse Diplom, Promotion, Staatsexamen, Master und Bachelor möglich sind. Derzeit sind rund 17.000 Studierende eingeschrieben, davon ca. 3.500 ausländische Studierende. Insgesamt verfügt die Universität Karlsruhe über 11 Fakultäten:



www.uni-karlsruhe.de

Beschreibung der Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft (FH)

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft ist aus der im Jahre 1878 gegründeten "Großherzoglichen Badischen Baugewerkeschule" hervorgegangen. Im Jahre 1919 wurde diese Ausbildungsstätte in "Badische Höhere Technische Lehranstalt (Staatstechnikum)" umbenannt. Der Name "Staatstechnikum" wurde über Baden hinaus zu einem prägenden Begriff.

Die stürmische technische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg führte zur Einrichtung vieler staatlicher und privater Technikerschulen. Missverständnisse und Verwechslungen, insbesondere bei der Einordnung der Absolventen im Ausland, führten daher 1963 zur Umbenennung in "Staatliche Ingenieurschule Karlsruhe".

Zur Verdeutlichung ihrer Zugehörigkeit zum tertiären Bildungsbereich (Hochschulbereich) führte die Hochschule ab Januar 1995 den Namen "Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik"; seit Juli 2005 "Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft"

Heute sind an ihr rund 6.000 Studierende eingeschrieben. Sie werden von ca. 177 hauptamtlichen Professoren, 16 Honorarprofessoren, 330 Lehrbeauftragten und Lektoren sowie 268 Mitarbeitern betreut. Insgesamt verfügt die Hochschule Karlsruhe über 11 Fakultäten:

 

www.hs-karlsruhe.de 

 

 

 

Beschreibung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Standort Karlsruhe (DHBW-KA)

 

Zunächst nahm die Berufsakademie Karlsruhe unter Leitung ihres Gründungsdirektors Prof. Axel Göhringer ihren Betrieb mit den Studiengängen Maschinenbau und Industrie auf.

Am 1. Oktober 1979 begannen 48 Studierende in Kooperation mit 32 Ausbildungsunternehmen ihr Studium an der BA. Heute sind an der Dualen Hochschule Karlsruhe knapp 2360 Studierende in den Studienbereichen Wirtschaft und Technik eingeschrieben, und seit ihrer Gründung konnte die Duale

Von 1979 bis heute kamen zahlreiche weitere Studiengänge hinzu.

Bereits 1980 wurde das Studienangebot der Berufsakademie Karlsruhe durch die Studiengänge Elektrotechnik und Versicherung und Strahlenschutz ergänzt. 1981 wurde das Angebot der Berufsakademie um Handel sowie Steuern und Prüfungswesen erweitert; es war außerdem das Gründungsjahr des Fördervereins der Berufsakademie Karlsruhe, der damals noch „Verein der Freunde und Förderer der Berufsakademie Karlsruhe“ hieß.

1982 war ein Schlüsseljahr für die Berufsakademien: Das „Gesetz über die Berufsakademien in Baden-Württemberg“ trat in Kraft und die Berufsakademien wurden zur Regeleinrichtung des Landes.

Im Jahr 1986 wurde aufgrund der starken Zunahme der Studierendenzahlen das alte Gebäude zu klein, und die Berufsakademie zog in die Kaiserallee 11 um.

Bis 1989 kamen die vier Fachrichtungen Wirtschaftsinformatik, Bank, Informationstechnik und Umweltschutz dazu. Die Studierendenzahlen stiegen weiterhin an, so dass auch das Gebäude in der Kaiserallee bald zu klein wurde.

Am 10. November 1995 konnte offiziell der Neubau in der Erzbergerstraße eröffnet werden, in dem sich die Berufsakademie auch heute noch befindet. 1999 und 2000 kamen weitere zwei Fachrichtungen hinzu: Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen. Im Oktober 2002 wurden die Studiengänge Papiertechnik sowie Veranstaltungs- und Produktionstechnik neu eingerichtet. Ebenfalls im Jahr 2002 war die nächste räumliche Erweiterung nötig; im Norden des Gebäudes kam ein großer Anbau hinzu, der am 2. Juli 2003 feierlich eingeweiht wurde. In ihm befindet sich seit Mitte 2008 das Zentrum für innovative Lehr- und Lernformen und die Bibliothek. Seit 1.03. 2009 Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe. Insgesamt verfügt die Universität Karlsruhe über 3 Fakultäten:

www.dhbw-karlsruhe.de