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Die örtliche Burschenschaft in Jena
Stadt- und Studieninformationen für Jena
Stadtbeschreibung von Jena
Im malerischen Saaletal liegt Jena, eine der landschaftlich schönsten und wärmsten Städte Thüringens. Bereits im 9. Jh. erwähnt, besitzt die Stadt seit 1236 Stadtrechte. Mit über 100.000 Einwohnern ist Jena wegen ihrer reizvollen Lage und ihrer traditionsreichen Kulturstätten ein lohnendes Reiseziel. Dem Fremden fallen die vielen Gedenktafeln an den Häusern auf, verweisen sie doch auf die berühmten und großen Geister dieser Stadt, so auf den Reformator Martin Luther.
Ein begehrter Studienort ist Jena seit der Gründung der Universität 1558 bis in die heutige Zeit. Seine klassische Zeit erlebte Jena nach 1785 dank der Förderung Goethes als Minister, Naturwissenschaftler und Dichter. Der freisinnige Geist der Universität zog bedeutende Persönlichkeiten nach Jena. Um 1800 wurde Jena das Zentrum der klassischen Philosophie in Deutschland. Berühmte Gelehrte, Philosophen, Dichter wirkten und lehrten in der kleinen Stadt an der Saale. Nicht zu vergessen ist das Jahr 1815, denn es kam zur Gründung der Urburschenschaft und zwei Jahre später erging von Jena aus der Ruf an die Studenten Deutschlands zum berühmten Wartburgfest.
Einer der berühmtesten Professoren war Friedrich Schiller. Goethe und Schiller schlossen hier ihren Freundschaftsbund, der beider Schaffen nachhaltig beförderte. Jena ist auch die Wiege der feinmechanisch-optischen Industrie und der Glasindustrie. Carl Zeiß, Ernst Abbe und Otto Schott ist es zu verdanken, daß die in Jena gefertigten wissenschaftlichen Präzisionsgeräte Weltruhm erlangten. Das Zusammenwirken von Wissenschaft und Technik bestimmte fortan die Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart. Heute gilt Jena als eine der aufstrebendsten Städte in ganz Deutschland. Vorzeige-Firmen wie "Jenoptik" prägen das Bild der Technologiemetropole Thüringens. Fortschritt und Wissenschaft sind Motoren der Stadt. Dies ist nicht zuletzt der Universität zu verdanken.
Daß Jena eine Stadt der Studenten ist, zeigt sich allabendlich in den Cafés und Kneipen der Wagnergasse, wo sich die Kommilitonen verschiedenster Studiengänge treffen und austauschen. Auch tagsüber ist das Stadtbild von den eifrigen Studenten geprägt. Die Fachschaften, Studentenräte, Hochschulgruppen und Verbindungen sorgen mit ihren Veranstaltungen und Parties dafür, daß sich die Studenten auch außerhalb der Hörsäle treffen und nicht nur ihre Nasen in den Büchern verstecken. Jena bietet alles für ein erfolgreiches Studium. Eine Universität und eine Fachhochschule die sich den Anforderungen der modernen Zeit stellt und anpasst. Eine florierende Wirtschaft, die eng mit den Forschungseinrichtungen der Hochschulen verknüpft ist.
Beschreibung der Hochschulen in Jena
Die Friedrich-Schiller-Universität und die Fachhochschule in Jena sind moderne, innovative Bildungseinrichtungen die auf den internationalen Markt ausgerichtet sind, dabei aber auf eine stolze Tradition zurückblicken können. Die Hochschulen prägen das Bild der Stadt an der Saale. Jeder 4. Einwohner ist an einer der Fakultäten immatrikuliert. Nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen werden angeboten. Sowohl die traditionsreichen Fachbereiche Rechtswissenschaften, Medizin und Theologie als auch die jüngeren Studienfächer, wie Informatik und Wirtschaftswissenschaften, sind Teil des Vorlesungsplans.
Neben den fast schon klassischen Fachbereichen bieten sich dem Studenten übergreifende, praxisnahe Lehrangebote, wie z.B. Augenoptik und Bioinformatik. Die boomende Industrie Jenas ist hier ein wichtiger Faktor für viele technologische als auch klassische Disziplinen, welcher von ihr gefördert werden und zum Fortschritt beitragen. Partnerprogramme mit ausländischen Universitäten tragen weiterhin zum weltoffenen Charakter der Jenaer Hochschulen bei.
Letztlich darf die Friedrich-Schiller-Universität als das Aushängeschild Jenas bezeichnet werden. Gegründet 1558 von Kurfürst Johann-Friedrich I. von Sachsen war sie die bedeutendste deutsche Uni um 1800. Die zahlreichen Tafeln berühmter Professoren und Studenten in der Jenaer Innenstadt künden noch heute von diesem Ruhm. Nach der Wende 1989 wandelte sich auch die Universität. Den Anforderungen unserer Zeit ist die FSU voll und ganz gewachsen. Viele neue Gebäude wurden auf dem höchsten technologischen Standard neu errichtet oder sind im Bau. Lehre und Forschung liegen auf einem absoluten Spitzenniveau. Heute studieren ca. 20.000 junge Menschen an der FSU. Dabei sind Auswüchse westdeutscher Massenunis hier nicht zu erwarten. Das Verhältnis von Dozenten zu den Studenten ist ausgezeichnet.
www.uni-jena.de www.fh-jena.de
Studiengänge nach Abschluss im Überblick
http://www.uni-jena.de/studium.html
Ein-Fach-Bachelor-Studiengänge:
Der Bachelor wird in einem Fach studiert. Eine Kombination mit einem weiteren Fach ist nicht erforderlich.
Angewandte Informatik. B.. Sc.*
Biochemie / Molekularbiologie. B.. Sc.
Biogeowissenschaften. B.. Sc.
Bioinformatik. B.. Sc.
Biologie. B.. Sc.
Chemie. B.. Sc.
Ernährungswissenschaften. B.. Sc.
Geographie. B.. Sc.
Geowissenschaften. B.. Sc.
Informatik. B.. Sc.
Mathematik. B.. Sc.
Physik. B.. Sc.
Psychologie. B.. Sc.
Sportwissenschaft. B.. A.
Werkstoffwissenschaft. B.. Sc.
Wirtschaftsmathematik. B.. Sc.
Wirtschaftswissenschaften.Business.and.Economics. B.. Sc.
*. 7.Semester.Regelstudienzeit.=.210.LP
Mehr-Fach-Bachelor-Studiengänge:
Der Bachelor wird in zwei Fächern studiert. Es ist zwingend eine Kombination von einem Kernfach(KF / 120 LP) mit einem Ergänzungsfach (EF/60.LP) zu wählen.
Als Abschluss wird der Bachelor of Arts erreicht.
Alte Geschichte. EF
Altertumswissenschaften. KF
Anglistik / Amerikanistik. KF,.EF
Arabistik. KF,.EF
Biowissenschaften. EF
Christentum in Kultur, Geschichte und Bildung. KF
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. KF,.EF
Erziehungswissenschaft. KF,.EF
Geologie. EF
Germanistik. KF,.EF
Germanistische Literaturwissenschaft. EF
Germanistische Sprachwissenschaft. EF
Geschichte. KF,.EF
Geschichte der Naturwissenschaften. EF
Gräzistik. EF
Grundlagen des Christentums. EF
Humangeographie. EF
Indogermanistik. KF,.EF
Informatik. EF
Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. EF
Interkulturelles Musik- und Veranstaltungsmanagement. EF
Kaukasiologie. EF
Klassische Archäologie. EF
Kommunikationswissenschaft. KF,.EF
Kunstgeschichte und Bildwissenschaft. KF,.EF
Latinistik. EF
Linguistik. EF
Mathematik. EF
Mittel- und Neulatein. EF
Musikwissenschaft. KF,.EF
Philosophie. KF,.EF
Politikwissenschaft. KF,.EF
Psychologie. EF
Rechtswissenschaft. EF
Öffentliches.Recht. /. Strafrecht. /. Zivilrecht
Religionswissenschaft. EF
Romanistik. KF,.EF
Französisch. /. Italienisch. /. Spanisch. /.Rumänisch
Slawistik. KF,.EF
Ostslawistik. /. Südslawistik
Soziologie. KF,.EF
Sportwissenschaft. KF
Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients. KF,.EF
Altorientalistik
Sprechwissenschaft und Phonetik. EF
Südosteuropastudien. KF,.EF
Ur- und Frühgeschichte. KF,.EF
Volkskunde und Kulturgeschichte. KF,.EF
Wirtschafts- und Sozialgeschichte. EF
Wirtschaftswissenschaften. EF
Weitere Informationen unter:
Masterstudiengänge
Angewandte Ethik. M.. A.
Anglistik / Amerikanistik. M.. A.
Antike und Christentum. M.. A.
Arabistik. M.. A.
Islamwissenschaft. /. Semitistik
Auslandsgermanistik – Deutsch als Fremdsprache – Deutsch als Zweitsprache M.. A.
Betriebswirtschaftslehre.Business.Administration. M.. Sc.
Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure und Naturwissenschaftler M.. Sc.
Bildung, Kultur und Anthropologie. M.. A.
Biochemistry / Molecular Biology. M.. Sc.
Biogeowissenschaften. M.. Sc.
Bioinformatik. M.. Sc.
Chemie. M.. Sc.
Chemische Biologie. M.. Sc.
Christentum in Kultur, Geschichte und Bildung. M.. A.
Computational Science. M.. Sc.
Deutsche Klassik im europäischen Kontext. M.. A.
Economics. M.. Sc.
Erziehungswissenschaft. M.. A.
Sozialpädagogik. /. Sozialmanagement
Evolution, Ecology and Systematics. M.. Sc.
Geographie. M.. Sc.
Geoinformatik. M.. Sc.
Geowissenschaften. M.. Sc.
Geologie. /.Geophysik. /.Mineralogie
Germanistische Sprachwissenschaft. M.. A.
Geschichte der Naturwissenschaften. M.. Sc.
Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. M.. A.
Gesellschaftstheorie. M.. A.
Griechische und Lateinische Philologie. M.. A.
Antike.bis.Humanismus
Indogermanistik. M.. A.
Informatik. M.. Sc.
Interkulturelle Personalentwicklung und Kommunikationsmanagement. M.. A.
Kaukasiologie / Kaukasusstudien. M.. A.
Klassische Archäologie. M.. A.
Kulturmanagement M.. A.
Kunstgeschichte und Bildwissenschaft. M.. A.
Literatur, Kunst, Kultur. M.. A.
Mathematik. M. Sc.
Master of Economics. M. Ec..(60.LP.in.2.Semestern)
Microbiology. M.. Sc.
Mittelalterstudien. M.. A.
Molecular Life Sciences. M. Sc.
Molecular Medicine. M. Sc.
Molecular Nutrition. M.. Sc.
Musikwissenschaft. M. A.
Neuere Geschichte.(auch.mit.Schwerpunkt.Aufklärung). M
Nordamerikastudien. M.. A.
Öffentliche Kommunikation. M.. A.
Ökumenische Studien. M.. A.
Philosophie. M.. A.
Photonics. M.. Sc.
Physik. M.. Sc.
Politikwissenschaft. M.. A.
Psychologie. M.. Sc.
Romanistik. M.. A.
Slawische Sprachen, Literaturen und Kulturen. M.. A.
Ostslawistik. /. Südslawistik. /. Kulturstudien.Osteuropas
Soziologie. M.. A.
Sportmanagement. MBA.
Sportwissenschaft. M.. A. Bewegung.und.Leistung. /. Prävention.und.Rehabilitation
Sprachen und Kulturen des Alten Vorderen Orients. M.. A.
Südosteuropastudien. M.. A.
Umweltchemie. M.. Sc.
Ur- und Frühgeschichte. M.. A.
Volkskunde / Kulturgeschichte. M.. A.
Werkstoffwissenschaft. M.. Sc.
Wirtschaftsinformatik.Business.Information.Systems. M.. Sc.
Wirtschaftsmathematik. M.. Sc.
Wirtschaftspädagogik.Business.and.Economic.Education. M.. Sc.
Abschluss Diplom
Das Studium konzentriert sich auf ein bestimmtes Fach und ist von Anfang an wissenschaftlich orientiert. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester. Die Studienpläne regeln weitgehend den Studienablauf. Die Diplomprüfung führt zu dem akademischen Grad Diplom und entspricht einer Berufsqualifikation.
Diplomstudiengang:
Evangelische Theologie
Studiengänge mit Staatsexamen:
Medizin
Pharmazie
Rechtswissenschaft
Zahnmedizin
Abschluss erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien (LG) und für das Lehramt an Regelschulen (LR) - Lehramtsfächer:
Biologie. LG,.LR
Chemie. LG,.LR.
Deutsch. LG,.LR
Englisch. LG,.LR
Ethik. LR
Evangelische Religionslehre. LG,.LR
Französisch. LG,.LR.
Geographie. LG,.LR
Geschichte. LG,.LR
Griechisch. LG
Informatik. LG
Katholische Religionslehre LG,.LR
Kunsterziehung . LG
Latein. LG
Mathematik. LG,.LR
Musik . LG
Philosophie. LG
Physik. LG,.LR.
Russisch. LG,.LR.
Sozialkunde. LG,.LR
Sport . LG,.LR
Wirtschaftslehre / Recht. LG
