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Die örtliche Burschenschaft in Göttingen
Stadt- und Studieninformationen für Göttingen
Stadtbeschreibung von Göttingen
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Das Stadtbild Göttingens dürfte jedem bekannt sein, sind doch viele seiner Gebäude auf der Vorderseite des "alten" 10 DM-Scheines abgebildet. Göttingen hat eine über 1000-jährige Stadtgeschichte und war im Mittelalter eine wichtige Handelsstadt und Mitglied der Hanse. Noch heute zeugen viele historische Fachwerkhäuser, Kirchen und die alten Wallanlagen von dieser Vergangenheit. Nach den Verwüstungen des 30jährigen Krieges nahm die Stadt einen neuen Aufschwung durch die Gründung der Universität. Insbesondere im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden viele Bauten, die immer noch das Gesicht Göttingens prägen.
Heute ist Göttingen eine typische Universitätsstadt, deren gut erhaltener historischer Kern mit seinen verwinkelten Gassen, gemütlichen Cafés und Kneipen für Studenten geschaffen zu sein scheint. Zusätzlich locken auch viele lohnenswerte Ausflugsziele in der Umgebung, wie z.B. das Weserbergland - und auch der Harz ist nicht allzu fern. Mittlerweile hat Göttingen rund 133.000 Einwohner; davon sind ca. 22.000 Studenten, die das Stadtbild natürlich prägen und Göttingen als sehr junge Stadt erscheinen lassen. Hiervon ist auch der Wohnungsmarkt betroffen, was zur Folge hat, daß man in Göttingen relativ zu vielen anderen Universitätsstädten recht günstig wohnen kann. Auch die reich ausgeprägte Kneipenszene ist stark studentisch geprägt und läßt sicher keine Langeweile aufkommen. Ein weiterer Vorteil Göttingens ist, daß man eigentlich kein Auto braucht, um die studentisch relevanten Orte zu erreichen. Diese gruppieren sich ohnehin größtenteils in der Innenstadt und auf dem Campus. Alles in allem eine typische Studentenstadt mit hoher Lebensqualität.
www.goettingen.de
Beschreibung der Universität Göttingen
Seit 1737 existiert in Göttingen die "Georgia-Augusta". Schon bei ihrer Gründung war sie eine der fortschrittlichsten Universitäten Deutschlands. In ihrer Geschichte hat sie immer wieder bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, die an ihr lehrten oder studierten. Mit Friedrich Gauß, den Gebrüdern Grimm, Otto von Bismarck, Otto Hahn oder Max Born kann hier nur ein Bruchteil genannt werden.
Heute bietet die Universität ein breites Spektrum an Fakultäten. Im zentralen Universitätsbereich sind die juristische, philosophische, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche sowie theologische Fakultät untergebracht. Dazu gibt es noch den Nordbereich der Universität, in dem z.B. die Fakultäten der Medizin, der Biologie oder der Chemie untergebracht sind. Doch die hier genannten Disziplinen sind nur ein kleiner Teil des wissenschaftlichen Spektrums in Göttingen. Die "Georgia-Augusta" ist eine der wenigen deutschen Universitäten, an der man das Fach Forstwissenschaft studieren kann. Mit über 23.000 Studenten ist die Universität zwar recht groß, jedoch ohne dabei eine anonyme Massenuni zu sein.
Insgesamt umfaßt die Universität 14 Fachbereiche in denen alle klassischen Fächer und auch die meisten weniger häufigen, etwas "exotischen" Fächer gelehrt werden. Mit 2.500 Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie 7.000 Mitarbeitern in Technik und Verwaltung zählt sie zu den führenden deutschen Hochschulen.
Als die alten Lehrstätten der enormen Expansion nicht mehr gewachsen waren, entstand im Norden der Stadt ein funkelnagelneuer, hochmoderner "Universitätsstadtteil". Die Göttinger Universitätsarchitektur von einst wird nach wie vor durch das Auditorium Maximum (1862/1865) und die Aula (1835/1837) würdevoll repräsentiert. Eng mit der Universität verbunden sind die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek mit ihren 4 Millionen Bänden und kostbaren Handschriften, die Akademie der Wissenschaften, die 1751 als "Königliche Societät der Wissenschaften" gegründet worden war, und die 4 Institute der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.
Auch die Fakultät der Medizin war schon seit jeher einer der wichtigsten Zweige der "Georgia Augusta" und das nicht nur, weil die Fakultät schon seit der Gründung der Universität besteht. Somit ist auch das Universitätsklinikum von besonderer Bedeutung für die Universität und natürlich auch für die Stadt Göttingen. In dem in den 60er Jahren errichteten Gebäudekomplex werden junge Ärzte und Zahnärzte an den modernsten Apparaten und praxisnah am Krankenbett ausgebildet. Auch hier wird stetig nach neuen Heil- und Behandlungsmethoden geforscht, die wiederum den Patienten zugute kommen. Das Universitätsklinikum ist eines der leistungsfähigsten Krankenhäuser in der Bundesrepublik - ein guter Grund, hier zu studieren.
Zusätzlich wurde im Jahr 1992 die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek neu errichtet. Sie ziert den Campus der Georg-August-Universität, wo sie allgemein gut zu erreichen ist. Der imposante Neubau zählt zu den modernsten Bibliotheken weltweit. In ihrem Inneren faßt die Bibliothek rund 3,9 Millionen Bücher und historische Schriften, Tafeln, Zeitungen, Zeitschriften, Wälzer und Folianten. Damit ist die Göttinger SUB eine der größten und am besten ausgestatteten Bibliotheken Deutschlands. Und der Bestand an Schriften wird stetig ausgebaut: jährlich werden über 60.000 Bücher und 14.600 wissenschaftliche Zeitschriften im Abonnement neu angeschafft. Dazu kommen noch einmal rund 160.000 Bücher, die über Fernausleihe aus anderen Bibliotheken nach Göttingen kommen. Alle Schriften sind in dem modernen Online-Katalog abzurufen und leicht aufzufinden, vor Ort oder von daheim, via Internet.
www.uni-goettingen.de
