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Die örtliche Burschenschaft in Freiburg
Stadt- und Studieninformationen für Freiburg
Stadtbeschreibung von Freiburg
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Freiburg liegt inmitten einer bekannten Weinregion, und auch die Universität ist unter die Winzer gegangen: Seit vielen Jahren gehören ihr auf Grund von Stiftungen Rebberge im nahen Kaiserstuhl und dem Tuniberg, auf dem ein "süffiger" Uni-Wein heranwächst. Allerdings hat er unter den Studenten nicht mehr die Bedeutung wie einst in den Freiburger Studentenbursen des Mittelalters, als der Weinentzug bei den Mahlzeiten als hartes Strafmaß galt. Als Ausgleich für den übermäßigen lukullischen Genuß der badischen Küche bietet das Sportinstitut allen Studierenden und Universitätsangehörigen den Allgemeinen Hochschulsport mit 35 Sportarten an.
Die Universität spielt innerhalb des kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens der Stadt eine wichtige Rolle. Ca. 13.000 Beschäftigte haben Universität und Universitätsklinikum zum größten Arbeitgeber Südbadens werden lassen. Auch über die Zukunft macht man sich in der Freiburger Hochschule Gedanken. So beispielsweise im "Institut für Informatik und Gesellschaft", das sich mit den Auswirkungen der neuen Informationstechnologie auf die Gesellschaft beschäftigt. Mit zwei weiteren Zentren hat sich die Universität zusätzlich geöffnet: mit dem Frankreichzentrum, das neben der Forschung auch einen Aufbaustudiengang zum Erwerb von Frankreichkompetenz anbietet, und mit dem Freiburger Materialforschungszentrum (FMF), das anwendungsbezogene Grundlagenforschung betreibt.
Darüber hinaus hat sie mit der "Europäischen Konföderation der Universitäten am Oberrhein" (EUCOR), zu deren Gründungsmitgliedern sie neben den Universitäten Basel, Straßburg, Mulhouse und Karlsruhe zählt, einen wichtigen Impuls für die europäische Integration im Hochschulwesen gegeben. Freiburg ist auch eine Forschungsstadt, denn die Universität ist nicht die einzige Forschungseinrichtung in Freiburg. Daneben bietet die Staatliche Hochschule für Musik, die Pädagogische Hochschule und eine katholische sowie eine evangelische Fachhochschule für Sozialwesen ihre Dienste in Forschung und Lehre an. Forschung wird auch sonst in der Schwarzwaldmetropole großgeschrieben: So an fünf Forschungsinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft und an zwei Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, die zum Teil aus Lehrstühlen der Universität hervorgegangen sind. Die Leiter der Institute sind gleichzeitig Professoren an der Freiburger Universität. Sie genießen alle in ihren Fachgebieten einen hervorragenden wissenschaftlichen Ruf: Sei es das Max-Planck-Institut für Ausländisches oder Internationales Strafrecht oder das Max-Planck-lnstitut für Immunbiologie. Forschung in Freiburg: Insgesamt 30.000 Studierende und ca. 16.000 Beschäftigte lassen den hohen Stellenwert der Forschung in der Stadt erkennen, die starke Impulse über die Region hinweg setzt und von der Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung ein großes Spektrum bietet.
Beschreibung der Hochschulen in Freiburg
- Albert-Ludwigs-Universität
- Pädagogische Hochschule
- Katholische Fachhochschule
- Evangelische Fachhochschule
- Staatliche Hochschule für Musik Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Die Albert-Ludwigs-Universität liegt nicht nur im Herzen der Stadt Freiburg - die Studenten, Professoren und Mitarbeiter sind auch in den Alltag der Bürger der Schwarzwaldhauptstadt integriert. Darin liegt auch einer der Reize, die das Studium in Freiburg so beliebt gemacht haben. Neben dem Freizeitwert von Stadt und Umgebung sowie der Nähe zum Elsaß und der Schweiz ist es vor allem die wissenschaftliche Vielfalt, die so viele Studenten an die Freiburger Universität zieht. Bereits zur Gründung im Jahre 1457 konnte die Universität das Studium in der Theologischen, Juristischen, Medizinischen und Philosophischen Fakultät anbieten. Erzherzog Albrecht Vl. von Vorderösterreich hatte mit der Universitätsgründung die Ausbildung des juristischen Nachwuchses für die Verwaltung und des theologischen für die katholische Kirche im Sinn. Großherzog Ludwig sicherte Anfang des 19.Jahrhunderts den Fortbestand der Freiburger Hochschule in schweren Zeiten. Die Universität führte fortan als Dank ihre Gönner im Namen: Albert-Ludwigs-Universität. Mit der Reichsgründung ging es mit den Studentenzahlen bergauf: Der Zustrom norddeutscher Studenten ließ die Universität bald aus ihren mittelalterlichen Mauern herauswachsen. Von etwa 200 Immatrikulierten im Jahre 1870 stieg die Zahl auf 1000 Studenten im Jahr 1885. 1904 waren es bereits 2000, die jeweils von der Stadt gefeiert und beschenkt wurden. Heute hat die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über 21.000 Studierende. Mit den Geisteswissenschaften und der Universitätsbibliothek im Zentrum, dem Institutsviertel (Naturwissenschaften) im Norden und dem großen Klinikum im Westen der Altstadt ist die Universität fest mit der Stadt verwachsen. Mehr als 60 Studienfächer mit einer Vielzahl von Abschlussmöglichkeiten stehen in 11 Fakultäten zur Auswahl. Diese gliedern sich in die Bereiche Theologie, Rechtswissenschaften, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften, Medizin, Philologische Fakultät, Philosophische Fakultät, Mathematik und Physik, Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften, Biologie, Forst- und Umweltwissenschaften sowie Angewandte Wissenschaften. Traditionell nehmen die Geisteswissenschaften an der Universität Freiburg eine wichtige Rolle ein. Herausragende Leistungen in der Philosophie, der Philologie verschiedener europäischer Sprachen und der historischen Forschung sind mit Namen und Veröffentlichungen Freiburger Gelehrter verbunden. Pädagogische Hochschule Freiburg Die Geschichte der Pädagogischen Hochschule Freiburg reicht bis in die Anfänge des Südweststaates Baden-Württemberg zurück: Aus den konfessionell bestimmten Akademien I und II für Lehrerbildung wurde 1962 die Pädagogische Hochschule Freiburg gebildet und 1971 zur wissenschaftlichen Hochschule erklärt. Sie steht in einer langen, oftmals unterbrochenen Tradition der Lehrerausbildung in Freiburg, die bis auf das Jahr 1773 zurückgeht. Als damalige Hauptstadt der Provinz Vorderösterreich (bis 1805) wurde auf ein Dekret Maria Theresias hin die erste "Normalschule" zur Lehrerausbildung in Freiburg errichtet. Fünf Kollegiengebäude, sowie Turnhalle, Mensa und Studentenwohnheime bieten Platz für derzeit etwa 4.500 Studenten. Ökogarten, Solargartenhaus, Studentenhaus, Kunstobjekte und Grünflächen geben der Hochschule etwas vom Flair eines Campus-Betriebs. Die Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen bestimmte zunächst die Arbeit in Lehre, Forschung und Studium, aber andere Studiengänge und Angebote kamen hinzu: Seit 1972 werden Diplompädagogen und -pädagoginnen ausgebildet. Die Studierenden haben die Wahl zwischen verschiedenen Studienrichtungen: Erwachsenenbildung/Weiterbildung, Medienpädagogik, Schulpädagogik und Sozialpädagogik. Die Hochschule bietet seit Wintersemester 2001/2 die Möglichkeit des Teilzeitstudiums für alle Diplomstudiengänge an. Neu ist auch das Wahlpflichtfach Gender Studies im Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft. Ein wichtiges Studienangebot bildet das Europalehramt, eine Ausbildung zur Qualifikation für das Unterrichten in französischer oder englischer Sprache sowie der integrierte Teilstudiengang, eine Ausbildung bilingualer Grund- und Hauptschullehrer/-innen für Deutschland und Frankreich. Der Studiengang schließt mit dem Erwerb der Lehrerqualifikation für beide Länder ab. Die Pädagogische Hochschule Freiburg gliedert sich auf dezentraler Ebene in drei Fakultäten, einer pädagogischen, einer sprachlich-künstlerischen sowie einer gesellschafts-, sozial- und naturwissenschaftlichen. Innerhalb der Fakultäten wurden für verwandte Fächer 13 Institute gebildet. Die Pädagogische Hochschule hat außerdem Institute gebildet, die das besondere Profil der Hochschule prägen (außerschulische und arbeitsweltbezogene Bildung, Europa, Medien). Seit 1998 arbeitet das Akademische Auslandsamt an der Professionalisierung der internationalen Beziehungen. Katholische Fachhochschule Freiburg (KFH) Die Katholische Fachhochschule Freiburg ist eine der fünf Freiburger Hochschulen. Sie wurde 1971 durch Zusammenführung mehrerer traditionsreicher Vorgängereinrichtungen gegründet. Ihre Aufgaben sind in praxisorientierten Studiengängen der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik, der Religionspädagogik, des Gesundheitswesens und des Sozialmanagements qualifizierte Fachkräfte auszubilden, durch anwendungsorientierte Forschung die Arbeit wissenschaftlich zu fundieren und durch Weiterbildung Fachkräfte für neue Aufgaben zu qualifizieren. Die KFH Freiburg ist eine von nur sieben katholischen Fachhochschulen in Deutschland. Träger der KFH ist die Katholische Fachhochschule Freiburg gGmbH. Ihre Gesellschafter sind das Erzbistum Freiburg, das Bistum Rottenburg-Stuttgart, der Deutsche Caritasverband, der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg und der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die etwa 1.000 immatrikulierten Studenten haben die Möglichkeit 14 verschiedene Studiengänge und Lehrprogramme zu absolvieren und haben dabei mit der Caritasbibliothek Zugriff auf die größte deutsche Fachbibliothek des Sozialwesens und der Pflege. Weitere wissenschaftliche Zentren und Organisationen in Freiburg:
- Arnold-Bergsträsser Institut
- Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience
- Bundesarchiv Freiburg - Militärarchiv
- Carl-Schurz-Haus
- Deutsches Volksliedarchiv
- EUCOR
- Frankreich-Zentrum
- Fraunhofer-Gesellschaft
- Freiburger Materialforschungszentrum
- Freiburger Material- und Medizin-Forschungsverbund
- Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung
- Institut für Informatik und Gesellschaft
- Kongress & Kommunikation GmbH
- Max-Planck-Gesellschaft
- Zentrum für Angewandte Biowissenschaften
- Zentrum für Anthropologie und Gender Studies
- Zentrum Antike und Moderne
- Zentrum für Business & Law
- Zentrum für Neurowissenchaften
