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Die örtliche Burschenschaft in Frankfurt

Stadt- und Studieninformationen für Frankfurt am Main

Stadtbeschreibung von Frankfurt am Main


Herzlich Willkommen bei einem kurzen Rundgang durch Frankfurt am Main, jener europäischen Bankenmetropole, die man auch gemeinhin als Mainhattan bezeichnet. Dieser Kosename Frankfurts führt sich natürlich auf die ansehnliche Skyline zurück, welche vor allem den nächtlichen Himmel schmückt und in hellen Lichtern erstrahlt. Ausgestattet mit einem ordentlichen Verkehrsnetz gelangt der Besucher von den Hauptverkehrspunkten Flughafen und Hauptbahnhof an nahezu alle wichtigen Punkte. Steigt man am Hauptbahnhof in die Straßenbahn, erfreuen schon drei Stationen weiter die Europäische Zentralbank und vier Stationen weiter Paulskirche und Römerberg das Auge des Betrachters. Am Römerberg angelangt bieten die restaurierten Bauten alter Zeiten dem Betrachter ein romantisches Bild, welches zur Winterzeit durch den Weihnachtsmarkt einen extra Bonus bereithält.

Vorbei an der Paulskirche gelangt man zur Frankfurter Einkaufsstrasse, der Zeil. Dort sind in alle Richtungen die Geschäfte nur so aneinandergereiht. Unterbrochen wird dieser Schlauch von Geschäften von Cafes, Restaurants und Kinos. Außerdem beherbergt Frankfurts Innenstadt mit der Deutschen Bibliothek einen immensen Vorteil gegenüber anderen Universitätsstädten. Hinzu kommen große Parks zum ausspannen, sowie zahlreiche Museen für alle Interessierten. Des weiteren hat die Stadt die Alte Oper, das Schauspielhaus, sowie das Universitäts-Theater zu bieten. Cocktailbars und Diskotheken bilden einen weiteren Teil der nächtlichen Innenstadt. Schreitet man nun in Richtung Main und dem belebten Mainufer, an welchem zahlreiche Biergärten und Liegewiesen zu finden sind, gelangt man nach Überquerung eben jenes Flusses nach Sachsenhausen. In Sachen Unterhaltung stechen in diesem Stadtteil Frankfurts vor allem die typisch hessischen Apfelweinschänken heraus, welche mit großen Portionen an Essen und dem traditionellen Bembel mit Apfelwein den Besucher in ihren Bann schlagen. Dort angekommen, ist der Weg zum Touristenviertel Frankfurts nicht mehr weit. Hier, im Stadtteil Alt-Sachsenhausen prägen verschiedenste Kneipen und kleine Diskotheken das Bild, sodass nach diesem Rundgang sämtliche Bedürfnisse gedeckt sein sollten.

www.frankfurt.de

 

Beschreibung der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität unterhält insgesamt 21 Fachbereiche mit ungefähr 45.000 Studenten. Neben den drei zentralen Standorten Bockenheimer Warte, Westend Campus und Universitätsklinikum befinden sich zahlreiche andere Bereiche im gesamten Stadtgebiet. Aufgrund dieser Tatsache sind je nach Studienfach kurze Reisen nicht ausgeschlossen, aber dennoch eher Seltenheit. Ausgestattet mit drei Mensen und drei Cafes werden am Hauptcampus Bockenheimer Warte sämtliche kulinarischen Wünsche erfüllt. Der hierfür aufzubringende Preis ist zum Teil sehr studentenfreundlich.

Was den Andrang bei Vorlesungen betrifft, sind diese trotz der großen Anzahl an Studierenden nur in den ersten Wochen wirklich überfüllt. Dies ändert sich aber nach kurzer Zeit zu einer annehmbaren Anzahl. Natürlich haben die Dozenten, die Räumlichkeiten und das jeweilige Thema großen Einfluss auf die Besucherzahlen. Wie nicht anders zu erwarten, kommt auch bei der Qualität der Dozenten(innen) die große Anzahl an Studenten zum Tragen. Einerseits kann es sehr wohl vorkommen, dass die Studenten ihr Studium schnellstmöglich beenden sollen, um den großen Nachschub bewältigen zu können, andererseits sind auch anspruchsvolle und engagierte Dozenten(innen) zu finden.

Leider lässt die ein oder andere Raumnot den Phantasien der Lehrenden nur wenig Spielraum. Die großen Hörsäle sind aber mit Mikros und anderen Raffinessen ausgerüstet, um die Scharen an Studenten zufrieden stellen zu können. Was den Fachbereich der Humanmedizin betrifft, so verfügt dieser mit dem Universitätsklinikum über eine deutschlandweit anerkannte Einrichtung, um die Studenten bestmöglich auf ihren zukünftigen Berufszweig vorbereiten zu können. Für große Teile der Studenten im Fachbereich Erziehungswissenschaften wurde vor kurzem erst der Westend Campus eröffnet, der zu einem der modernsten in Deutschland gehören soll. Abschließend bleibt zu erwähnen, dass die Uni mit der Stadt und Universitätsbibliothek vor Ort über eine ordentliche Bücherei verfügt, welche die Fachbereichsbibliotheken hervorragend ergänzt.

www.uni-frankfurt.de

 

Beschreibung der Fachhochschule Frankfurt am Main


Seit einigen Jahren ist die Deutsche Burschenschaft auch an Fachhochschulen präsent. Auch wir als einzige Frankfurter Burschenschaft haben Fachhochschüler mit Abitur in unseren Reihen. Die Fachhochschule Frankfurt am Main gibt es "erst" seit 31 Jahren - heute werden die ca. 9.000 Studierenden aus aller Herren Länder in 19 Studiengängen von etwa 600 Hochschullehrern betreut.

Studieren könnt ihr hier unter anderem: Architektur, Allgemeine Feinwerktechnik, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Electrical Engineering, internationaler Studiengang Finance and Law, Informatik, Maschinenbau, Pflege, Pflegemanagement, Public Management, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsrecht.

Jeder FH-Studiengang ist gekennzeichnet durch einen im Vergleich zur Uni hohen Praxisbezug. So muß beispielsweise jeder Student ein sogenanntes "BPS", ein berufspraktisches Semester, in einem Unternehmen ableisten, wahlweise auch im Ausland. Nicht selten ergeben sich aus diesen Kontakten spätere Arbeitsverhältnisse. Gute (sprich interessante, nicht unbedingt gutbezahlte) BPS-Stellen zu finden, ist nicht leicht. Im Zweifelsfall hilft natürlich die FH, aber angeblich haben ja Verbindungen auch ganz gute Verbindungen...

Das FH-Studium ist auf eine Gesamtstudiendauer von acht Semestern ausgelegt. In einigen Disziplinen ist diese Studiendauer die Regel, in anderen eher die Ausnahme. Das Grundstudium ist normalerweise in drei Semestern zu schaffen. Die Stundenpläne sind schulähnlicher als an der Uni und lassen Dir noch Luft, neben dem notwendigen Lernen das Studentenleben nicht zu vernachlässigen. Auch Zeit für einen kleinen Nebenjob ist meist noch drin. Hier ist die FH sehr studentenfreundlich.

Der Mensa geben wir im internationalen Vergleich die Note zwei minus: immerhin ist sie hell, sauber und mit freundlichem Personal ausgestattet. Im FH-Bereich sind außerdem drei in studentischer Selbstverwaltung stehende Cafés zu finden - sehr wichtig in Freiblöcken und für regelmässigen Kaffeenachschub. Eines davon, ist im Campus-Zentrum im sogenannten "Roten Haus" zu finden. Hier sitzt auch der AStA. Womit wir bei der Hochschulpolitik wären: im Ggensatz zur Uni ist diese an der FH nicht so sehr von Gruppen geprägt, die etablierten Parteien nahe stehen, sondern eher von unabhängigen Gruppierungen. Das politische Klima ist insgesamt vergleichbar mit dem anderer hessischer Hochschulen.

Sportbegeisterte werden das breite Angebot der FH auf diesem Gebiet zu schätzen wissen - es gibt sogar eine eigene Turnhalle. Weniger gut ist das Parkplatzangebot. Die Straßen um die FH sind notorisch überfüllt. Die Anbindung an den ÖPNV ist nicht schlecht, aber ausbaufähig. Schlimmer als die Parkplatzsuche gestaltet sich derzeit die Wohnungssuche für Studenten in Frankfurt. Die Buden in FH-Nähe sind leider fast unbezahlbar geworden, falls man überhaupt mal an eine freie WG-taugliche Wohnung gerät. Wir wüßten da vielleicht noch eine Möglichkeit (www.burschenschaft-arminia.de).

Fazit: die FH ist eine interessante Alternative zur Uni. Wer sich für einen der FH-Studiengänge interessiert, kann sich bei uns gerne weitere Infos abholen. Und wer an der Fachhochschule Frankfurt am Main studiert, kommt leicht und schnell per RMV zum Arminenhaus. Es ist ohne Umsteigen mit der Straßenbahn zu erreichen.

www.fh-frankfurt.de

 

Informationen zu einzelnen Studiengängen



Rechtswissenschaften
Das Studium der Rechtswissenschaften gliedert sich ich das Grund- und das Hauptstudium auf. Im Grundstudium muß man sich zunächst den Grundlagenschein erarbeiten, welcher wiederum aus zwei einzelnen Scheinen besteht. Hierbei hat der/die Student/in die Möglichkeit, sich in den Fächern Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtstheorie, Rechtsmethodologie oder aber in Rechts- und Verfassungsgeschichte auszuzeichnen. In diesen beiden Bereichen müssen zwei Prüfungsleistungen erbracht werden, die aber auch miteinander kombiniert werden können. Besteht man die in der Regel als Hausarbeiten angebotenen Arbeiten, so erwirbt man sich den Grundlagenschein.

Es folgen im Grundstudium für die Fächer Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht jeweils ein �kleiner� und ein �großer� Schein. Sie unterscheiden sich durch Umfang und Schwierigkeitsgrad, wobei jeder Schein aus einer Klausur und einer Hausarbeit besteht. Werden auch diese Leistungen erbracht, so hat man sein Grundstudium abgeschlossen. Eine Hausarbeit oder Klausur gilt generell dann als bestanden, wenn auf einer Punkteskala von 0 bis 18 Punkten mindestens 4 Punkte erreicht werden.

Das sich anschließende Hauptstudium bietet jedem die Möglichkeit, sein Wissen in den angesprochenen Kerngebieten Zivilrecht, Strafrecht und im Öffentlichen Recht zu vertiefen, sowie sich in Seminaren auf verschiedene Bereiche zu spezialisieren. Letztere bilden die Wahl- und Wahlpflichtfächer. Im Hauptstudium muß mindestens ein Schein in einem Seminar erbracht werden; für gewöhnlich ist dies ein Referat. Sind alle Scheine erbracht, so kann man sich als �scheinfrei� bezeichnen und sich zum 1.Juristischen Staatsexamen anmelden. Dieses besteht aus je einer Klausur im Zivilrecht, im Strafrecht, im Öffentlichen Recht und im jeweiligen Wahlfach/Wahlpflichtfach. Danach schließt sich eine sechswöchige Hausarbeit an. Den Abschluß des Prüfungsverfahrens bildet die mündliche Prüfung, in der noch einmal Kenntnisse in den angesprochen Fächern abgefragt werden.


Naturwissenschaften
Wie an jeder klassischen Universität sind natürlich auch in Frankfurt die naturwissenschaftlichen Studienfächer vertreten, und zwar organisiert in den Fachbereichen 11 (Geowissenschaften / Geographie), 12 (Mathematik), 13 (Chemie), 14 (Chemische und pharmazeutische Wissenschaften) und 15 (Biologie und Informatik). An diesen Fachbereichen werden verschiedene Diplom- und Lehramts-Studiengänge angeboten.

Die meisten naturwissenschaftlichen Fachbereiche sind etwas außerhalb des Zentrums im Norden der Stadt angesiedelt (Stadtteil Niederursel). Das kann manchmal etwas U-Bahn-Fahren bedeuten, wenn einzelne Vorlesungen auch im Kerngebiet (Campus Bockenheim) zu besuchen sind, aber glücklicherweise gibt es in Frankfurt ein ÖPNV-Semesterticket.

Die Studienorganisation ist bei allen naturwissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland ähnlich: im Grundstudium (bis Vordiplom; erste vier Semester) lernt man das gewählte Fach in seiner vollen Breite kennen, um darauf aufbauend dann anschließend in einem bestimmten Gebiet in die Tiefe zu bohren. Der Arbeitsaufwand ist im allgemeinen hoch, vor allem im Grundstudium, aber anschließend entschädigt das eigenständige Forschen bei einer Diplomarbeit in einem selbstgewählten Fachgebiet dann doch für die Strapazen am Anfang.

Die hochschulpolitischen Umstände (knappe finanzielle Mittel) bringen es mit sich, daß die Universitäten zunehmend das Angebot in der Breite verringern und sich auf einzelne Spezialgebiete der Physik, Chemie und Biologie konzentrieren (bis die nächste Generation von fachfremden Reformwütigen unter den Schlagworten "Diversifikation" und "Synergieeffekte" wieder zurückrudern wird und sich dann unter weiterem Aufblähen der Verwaltung mit gegenteiligen Gutachten und Umorganisationen ihren Lebensunterhalt verdient). Für den Studenten heißt das, daß ein Blick in die Forschungsschwerpunkte der Uni zumindest nicht schadet, auch wenn man eigentlich nicht ernsthaft schon vor Beginn des Studiums wissen kann, welches der vielen Gebiete eines Faches (Beispiel Physik: Angewandte Physik, Experimentalphysik, Biophysik, Kernphysik, Theoretische Physik, ...) sich später (d.h. Stand: Vordiplom) als das interessanteste entpuppen wird.

Der Aufbau des Grundstudiums ist im allgemeinen recht unterschiedlich, aber glücklicherweise kann man sagen, daß das Vordiplom an allen Universitäten einen weitgehend einheitlichen Wissensstand garantiert (und damit ggf. einen Uniwechsel ermöglicht). Ein Beispiel zur Unterschiedlichkeit (und zu Besonderheiten in Frankfurt) aus der Physik: in Frankfurt beginnt die Theoretische Physik schon im ersten Semester und nicht - wie üblich - erst im dritten. Grund: Es hat sich herausgestellt, daß es nicht verkehrt ist, die Studenten von Anfang an mit den "schwierigen Fächern" zu konfrontieren; wer nicht für das Fach geeignet ist, merkt dies dann schon recht früh und kann sich ohne großen Zeitverlust ein anderes Fach suchen. Klingt hart, aber das ist allemal besser und fairer, als Studenten beim Vordiplom oder gar erst später aus dem Studium "herauszuprüfen".

Abschließend läßt sich sagen, daß das Studium einer Naturwissenschaft in Frankfurt durchaus empfehlenswert ist. Politische Rückendeckung aus Wiesbaden (ausreichende, wenn auch verbesserungsfähige Finanzierung) ist vorhanden, zu sehen u.a. am Biozentrum in Niederursel, das recht neu und entsprechend modern eingerichtet ist (was für zig Millionen neu errichtet wurde, ist für die nächsten Jahre vor politischer Willkür ahnungsloser Bildungspolitiker relativ sicher). Lästerei am Rande: und solange nicht wieder grün-rot in Hessen drankommt, bekommt auch das 'ach-so-böse' Institut für Kernphysik noch Geld, wo u.a. Ionenstrahlen zur Krebstherapie und niemals Atomkraftwerke erforscht worden sind (Anmerkung des Autors: Problem dürfte sich jedoch durch Globalhaushalt der Uni erledigt haben).

Es existieren viele Kooperationen mit industriellen Partnern und anderen Forschungsinstituten (z.B. Max-Planck-Institute oder Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt) und es gibt in jedem Fachbereich sehr gute und renommierte Arbeitsgruppen (dagegen ist die Vorstellung, ganze Fachbereich mittels einer einzelnen Gesamtnote qua "ranking" sortieren zu können, einfach nur lächerlich). Zum Auffinden der Möglichkeiten, die das gewählte Fach bietet, sollte man also mit offenen Augen durch die Uni gehen, aber auch die Erfahrungen älterer Studenten nutzen. Auch dafür gilt: Interessenten an einem Studium in Frankfurt können sich für genauere Informationen gerne an die Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia wenden.


Wirtschaftswissenschaften
Durch das wirtschaftswissenschaftliche Studium können die akademischen Titel eines Diplom-Kaufmannnes, eines Diplom-Volkswirtes oder eines Diplom-Handelslehres erworben werden. Die Regelstudienzeit beträgt acht, die durchschnittliche Studienzeit dreizehn Semester.

Im Grundstudium müssen 12 Scheine erworben werden, um damit das Vordiplom zu erwerben. Einen Schein erwirbt man, indem man ein Semester die Vorlesung und das dazugehörige Tutorium besucht und sich mit dem erworbenen Wissen am Ende des Semesters einer Klausur stellt. Außerdem sind Nachweise über Kenntnisse in betriebswirtschaftlichem Rechnungswesen und in Grundzügen der Informatik zu erwerben. Das Grundstudium sollte auf drei Semester geplant werden, sehr wenige schaffen es in zwei. Die Höchstdauer ist auf sechs Semester festgelegt. Der Besuch der Vorlesungen und Tutorien ist nicht verpflichtend, es müssen lediglich die Klausuren bestanden werden, Wahlmöglichkeiten gibt es im Grundstudium jedoch keine, sämtliche Bereich müssen abgedeckt werden.

Das Hauptstudium gliedert sich wieder in zwei Teile, eine allgemeinen und einen speziellen. Für die allgemeine Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sind wiederum semesterbegleitende Klausuren, ähnlich wie im Grundstudium, sowie jeweils ein allgemeines Seminar notwendig. Das Fächerangebot ist im Vergleich zum Grundstudium feiner ausdifferenziert und es müssen nicht mehr sämtliche Fächer abgedeckt werden. Man kann die erforderlichen Kreditpunkte bereits mit etwas mehr als der Hälfte der angebotenen Fächer erwerben. Im speziellen Teil des Hauptstudiums beschränkt man sich auf die drei Fächer, in denen man auch sein schriftliches und mündliches Examen ablegt. Hier sind keine semesterbegleitenden Klausuren mehr zu bestehen, sondern spezielle Seminare zu absolvieren, deren Leistung aus einem Referat und einer Abschlußklausur besteht. Die Diplomarbeit und die Examensprüfungen beschließen das Studium.

Tips für das Grundstudium:



Gesellschaftswissenschaften
In Frankfurt am Main ist es möglich, die Fächer Politologie und Soziologie sowohl auf Diplom als auch auf Magister zu studieren. Zusätzlich müssen alle Lehramtsstudenten ebenfalls einzelne Scheine in diesen Fächer absolvieren, was die Studierendenzahlen innerhalb dieses als Fachbereich 03 gekennzeichneten Bereichs erheblich erhöht. Zwischenzeitlich stellte die Anzahl von ca. 120.000 Studenten die Verantwortlichen vor große Probleme, was einen Aufnahmestop für das Sommersemester 2002 zur Folge hatte. Seitdem wird nach anderen Lösungsmöglichkeiten gesucht. So sind härtere Aufnahmebedingungen, ein numerus klausus oder etwa verschärfte Bedingungen für den Erwerb der Scheine im Gespräch.

Die Büros der fünf Institute des Fachbereichs 03 befinden sich in dem als "Turm" bekannten Gebäude. Jedoch dürfen aufgrund besonderer Umstände, die im WS 2000 eine vorübergehende Schließung aller Seminarräume des Gebäudes verursachten, nur noch Seminarräume bis zum 9. von 32 Stockwerken genutzt werden.

Das Grundstudium am Beispiel Diplom unterteilt sich in drei Fächer: Zunächst in das Fach "Grundlagen sozialwissenschaftlicher Theorien". Zu diesem gehören z.B. die Einführungsvorlesungen. Hier müssen zwei Scheine ihrer Wahl bestanden werden. Weiterhin in das Fach "Statistik und Methoden der empirischen Sozialforschung". Hier muß sowohl in "Statistik" als auch in der "Methodenlehre" ein Schein absolviert werden. Letztlich in das Fach "Soziologie/Politologie". Hier müssen zwei Scheine in zwei verschiedenen Teilgebieten des Hauptfachs bestanden werden. So zum Beispiel im Gebiet "Politisches System der BRD" und in "Internationale Beziehungen". Abschließend muß ein Schein im ersten Wahlpflichtfach (BWL, VWL, JURA, Sozialpsychologie) erworben werden. Sind alle Scheine innerhalb von fünf Semestern bestanden, wird automatisch das Vordiplom erreicht.

Im Hauptstudium ist nun die Bildung eines Studienschwerpunktes möglich, wie etwa "Internationale Beziehungen". Für die Zulassung zur Hauptdiplomprüfung sind sechs Scheine erforderlich, jedoch können zwei Scheine vor der Abschlussprüfung nachgereicht werden. Die sechs Scheine sind: ein "Emperiepraktikum", ein "Allgemeiner Sozialwissenschaftsschein", ein Schein im Hauptfach, sowie Scheine im 1., 2., und 3. Wahlpflichtfach. Abschließend beginnt die Prüfung mit all ihren Konstellationen. Leider kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden, wie lange die aktuellen Bestimmungen noch Bestand haben, da wie bereits erwähnt, Änderungen durchaus in Betracht gezogen werden müssen.