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Die örtliche Burschenschaft in Erlangen

Stadt- und Studieninformationen für Erlangen

Stadtbeschreibung von Erlangen


Bayerns achtgrößte Großstadt mit einer vielfältig ausgebauten sozialen Infrastruktur hat heute ca. 101.000 Einwohner. Ihre eigentliche Geburtsstunde schlug - ungeachtet einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1002 - mit der Ansiedlung hugenottischer Glaubensflüchtlinge aus Frankreich im Jahr 1686. Für sie entstand eine der wenigen bis heute in seinen Grundzügen und wesentlichen Ausprägungen weitgehend erhaltenen barocken Idealstädte Deutschlands. Zu den populären "Markenzeichen" Erlangens gehört - neben dem gut ausgebauten und intensiv genutzten Radwegenetz - seit 1755 die Bergkirchweih, eines der schönsten Volksfeste Süddeutschlands. Zu Pfingsten lockt sie ca. 1 Million Besucher aus nah und fern in die Stadt. Großveranstaltungen wie der Internationale Comic-Salon, das Figurentheater-Festival oder das Poetenfest sind Glanzlichter im bunten kulturellen Leben der Kommune, die sich als Festivalstadt ganz eigener Art einen Namen gemacht hat.

Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist Erlangen als Sitz der zweitgrößten Universität in Bayern mit einer renommierten Technischen Fakultät, als wichtigster Standort der Siemens AG neben München und Berlin und als vielfältig engagierte Ökostadt. Mit seinen zahlreichen staatlichen und privaten Forschungseinrichtungen hat sich Erlangen zu einem wichtigen Zentrum für Mikroelektronik in Europa entwickelt. Eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist dabei Grundlage vieler Erfolge. Zunehmend Bedeutung erlangt Erlangen als Medizin- und Gesundheitsstadt. Es ist das erklärte Ziel der Stadtverwaltung, die auf diesem Sektor vorhandene nahezu einmalige Kompetenz stärker bewußt zu machen und in den kommenden Jahren den Status einer Bundeshauptstadt für medizinische Forschung, Produktion und Dienstleistung zu erlangen.

www.erlangen.de

 

Beschreibung der Friedrich-Alexander-Universität

Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) hat frühzeitig erkannt, daß die Zukunft der Wissenschaft in hohem Maße von fachübergreifender Zusammenarbeit abhängen wird, und auf diese Herausforderung auch organisatorisch flexibel reagiert. Geschehen ist dies beispielsweise durch die Gründung des Instituts für Recht und Technik, des Instituts für Europäisches Wirtschaftsrecht oder des Interdisziplinären Instituts für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte.

Interdisziplinäre Einrichtungen sind auch das Sprachenzentrum, das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum oder das Zentralinstitut für Regionalforschung ebenso wie das Sportzentrum oder das Regionale Rechenzentrum . Der interdisziplinäre Forschungsverbund Lasertechnologie Erlangen (FLE), gegründet 1987, hält engen Kontakt zu seinen Partnern aus der Industrie in Mittelfranken.

Die 24 Einzelkliniken des Universitätsklinikums bilden als Krankenhäuser der höchsten Versorgungsstufe neben dem Nürnberger Klinikum das medizinische Rückgrat der Region. Sein Einzugsgebiet ist größer als das vieler vergleichbarer Universitäten. Für Erlangen und seine nähere Umgebung erfüllt es zusätzlich die Funktion eines Stadtkrankenhauses. Nicht nur besonders seltene oder schwere Krankheiten prägen das Bild der Erlanger Medizin; die "alltäglichen" Fälle gehören ebenso in die Zuständigkeit des Universitätsklinikums. Für Diagnostik, Therapie und Forschung steht eine hochmoderne apparative Ausstattung zur Verfügung.

Zehn Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), drei DFG-geförderte Forschergruppen und die Teilnahme an zahlreichen Schwerpunktprogrammen der DFG wie auch am Großteil der Bayerischen Forschungsverbünde sind derzeit der augenfälligste Ausdruck sowohl grundlagenorientierter wie praxisbezogener Forschungsarbeit an der FAU. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs stehen zur Weiterqualifizierung derzeit elf Graduiertenkollegs zur Verfügung. Mit zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen sowie interdisziplinären Kontakt- und Verbundstudienprojekten dient die Universität der Region als viel gefragter Träger und "Exporteur" von wissenschaftlichem Sachverstand, der von den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft genutzt wird. Die "Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer", 1981 von der Universität eingerichtet, bewährt sich als Mittler zwischen Forschung und Praxis, insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft. Inzwischen sorgt eine Reihe von weiteren Einrichtungen an der FAU dafür, daß aktuelle Forschungsergebnisse nutzbar gemacht werden. Die breite und stabile Kooperation zwischen Universität und Wirtschaft trägt für alle Beteiligten Früchte.

Als stetig gewachsene Hochschule ist die FAU auch städtebaulich eng verflochten mit der Stadt Erlangen, die früher eine reine Universitätsstadt war. Die meisten Einrichtungen der Universität sind in den Stadtkern integriert; der Campus im Süden von Erlangen, der für die Technische Fakultät und die Neubauten der Naturwissenschaftlichen Fakultäten errichtet wurde, ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Dank der günstigen Verkehrsverbindungen ist das 20 Kilometer entfernte Nürnberg schnell und problemlos erreichbar. Die FAU hat insgesamt 19923 Studenten, davon 14475 in Erlangen und 5448 in Nürnberg und damit die zweitgrösste Uni in Bayern.

www.uni-erlangen.de

 

Übersicht der einzelnen Fachbereiche


Theologische Fakultät

Juristische Fakultät

Medizinische Fakultät

Philosophische Fakultät I (Philosophie, Geschichte, Sozialwissenschaften)

Philosophische Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften)

Naturwissenschaftliche Fakultät I (Mathematik, Physik)

Naturwissenschaftliche Fakultät II (Biologie, Chemie, Pharmazie)

Naturwissenschaftliche Fakultät III (Geowissenschaften)

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Technische Fakultät

Erziehungswissenschaftliche Fakultät