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Die örtliche Burschenschaft in Duisburg
Stadt- und Studieninformationen für Duisburg
Stadtbeschreibung von Duisburg
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Duisburg liegt mittendrin: mitten in Europa, mitten im Ballungsraum Rhein-Ruhr, mitten im Leben. Hier schlägt Europas Stahlherz, hier kreuzen sich wichtige Verkehrsadern und machen die Stadt zur Logistikdrehscheibe für Europa. Nicht nur wegen seiner verkehrsgeographischen Lagegunst ist Duisburg seit jeher Sitz erfolgreicher Unternehmen mit Weltruf.
Duisburgs kulturelle Highlights reichen vom Top-Angebot der Deutschen Oper am Rhein, von den Duisburger Philharmonikern, den Festivals und Museen bis zu Angeboten der freien Szene und Veranstaltungen in den sieben Stadtbezirken. In Duisburg findet jeder etwas nach seinem Geschmack.
Die Universität Duisburg-Essen ist ein wichtiger Impulsgeber für die Region und unterstreicht Duisburgs Internationalität auch in der Wissenschaft. Im Umfeld der Universität hat sich u.a. mit dem Fraunhofer Institut ein landesweit wichtiges Zentrum der Mikroelektronik entwickelt. Duisburg ist sportbegeistert. Jeder fünfte Duisburger ist Mitglied in einem der 500 Sportvereine in der Stadt. Zu den bekanntesten Vereinen zählen der MSV Duisburg, der FCR Duisburg oder die RESG Walsum. Der Sportpark Wedau mit dem gleichnamigen Stadion, der Regattabahn, der Eissporthalle, der Sportschule Wedau ist regelmäßig Schauplatz großer Sportveranstaltungen.
Im Jahre 2005 wird Duisburg Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt willkommen heißen zu den World Games, den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten. Wer sich in Duisburg langweilt, ist selbst schuld. Die Stadt bietet Ihren Bewohnern alles, was man von einer Großstadt erwartet: eine lebhafte Kulturlandschaft, ein breites gastronomisches Angebot, Sport- und Wellnesseinrichtungen, zahlreiche Grünanlagen und Naherholungsgebiete. Ausgedehnte Wasserflächen prägen das Bild der Stadt, sodass hier vieles auf und am Wasser passiert. In Duisburg gibt es eine Marina, mehrere Segel- und Yachtclubs und zwei Wasserskianlagen. Die Stadt ist angebunden an verschiedene regionale Radwandernetze. Von Duisburg aus kann man Kanutouren an den Niederrhein machen.
www.duisburg.de
Beschreibung Universität Duisburg-Essen
Die Universität Duisburg-Essen liegt mitten in der dichtesten Hochschullandschaft Europas. Rund 30.000 Studierende sind hier eingeschrieben, und mit 3.400 Mitarbeitern im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Dienst nimmt die Hochschule einen hervorragenden Platz unter den Arbeitgebern in ihrer Region ein. Die Universität ist eine der größten im Lande, und sie ist die jüngste, entstanden am 1. Januar 2003 durch die Vereinigung der 1972 gegründeten, dreißig Jahre lang selbständigen Universitäten in Duisburg und Essen. Im Zentrum und am westlichen Rand des Ruhrgebiets bauen sie jetzt eine gemeinsame Zukunft auf.
Die Basis ist ein breites Fächerspektrum in Forschung und Lehre. Es reicht von den gut ausgebauten Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften über die angesehenen Design-Fächer bis hin zu den Ingenieur- und Naturwissenschaften einschließlich der Medizin. Die Studierenden können ihre Ausbildung mit den klassischen Diplom- oder Magisterprüfungen oder mit den Staatsexamina in den Lehramtsfächern und der Medizin abschließen, sich aber auch in einer wachsenden Zahl von Disziplinen als Bachelor oder Master für ihren Berufsweg qualifizieren. Dem Ausbau dieser gestuften, meist fachübergreifenden Studiengänge, die sich an internationalen Standards messen lassen, gehört die besondere Aufmerksamkeit der Hochschulplaner.
In der Forschung will sich die Universität mit vier großen Themen positionieren und in den Wettbewerb um Spitzenplätze auf nationaler und internationaler Ebene einschalten. Dabei kann sie sich auf herausragende Vorleistungen zahlreicher Arbeitsgruppen stützen. In einem der größten Ballungsräume Europas, der durch seine Bergbau- und Hüttengeschichte geprägt ist, befassen sich Ingenieur-, Wirtschafts-, Natur und Gesellschaftswissenschaftler mit der Zukunft urbaner Systeme und arbeiten an tragfähigen Konzepten für die Entwicklung des menschlichen Lebensraumes und an Strategien zu ihrer Umsetzung. Integration von Stadt und Verkehr, das Mobilitätsverhalten im Personen- und Güterverkehr, eine vernünftig in die Stadtstrukturen eingebundene Abfall- und Verkehrsbewältigung oder die zuverlässige Ermittlung der Wasserqualität sind einige der Stichworte, unter denen zahlreiche Arbeitsgruppen ihre Aktivitäten bündeln.
Weit über die Region hinaus hat sich die Universität mit verschiedenen Projekten zu Grundlagen und Anwendungen der Nanotechnologie bekannt gemacht. In Nordrhein-Westfalen will sie auf diesem Gebiet die "Nummer eins" werden und damit ein Schlüsselthema der nächsten Jahrzehnte besetzen. Die Chancen dafür stehen gut: drei Sonderforschungsbereiche und zwei Graduiertenkollegs sind den Nanowissenschaften gewidmet.
Spannend ist in diesem Schwerpunkt die Beschäftigung mit sogenannten intelligenten Materialien. Dazu gehören Werkstoffe, die sich an ihre ursprüngliche Form erinnern können und die zum Beispiel für die Steuerungs- und Regelungstechnik neue Perspektiven eröffnen. Zum grundlegenden Wandel traditioneller Produktionsverfahren können auch Materialien mit "maßgeschneiderten" optischen, elektronischen, magnetischen und mechanischen Eigenschaften beitragen.
In der Medizinischen Fakultät hat sich die konsequente Ausrichtung auf drei Forschungsschwerpunkte als entscheidend für die erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb der Spitzenmedizin erwiesen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Onkologie und Transplantationsmedizin bestimmten das Profil. Verstärkt strebt die Universität - über das traditionelle Konzept einer Verzahnung zwischen Medizin und Biologie hinausgehend - den engen Verbund auch mit Vertretern der Physik, der Chemie und der Ingenieurwissenschaften an. Sie sind beteiligt an Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Tumordiagnostik und -therapie oder zum Gewebe- und Organersatz.
Längst bewährt hat sich solche Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Biomaterialien, die im menschlichen Organismus als Knochenersatz, Stents der künstliches Gewebe Verwendung finden. Biomaterialien sollen die von der Natur entwickelten Stoffe möglichst weitgehend nachahmen - so besteht die Chance, dass der Organismus auch Implantate nach und nach durch eigenes Gewebe ersetzt.
Vertreter der Empirischen Bildungsforschung, der Fachdidaktiken sowie der Lehr-Lernpsychologie arbeiten an einem - seit TIMMS und PISA besonders breit diskutierten - Thema: an der Entwicklung eines konkurrenzfähigen Bildungssystems. Die Universität, eines der nordrhein-westfälischen Zentren der Lehrerausbildung - will nun auch ein Zentrum der Bildungsforschung werden.
Auch auf diesem Weg hat sie die Startlöcher längst verlassen, was sich in einer bislang einzigartigen Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft dokumentiert. Sie erwartet aus der zeitgleichen Einrichtung einer Forschergruppe und eines Graduiertenkollegs schnelle und aussagekräftige Arbeitsergebnisse.
Hochschuleigene Institute und ein Kranz von An-Instituten, der sich um die Hochschule rankt, können beeindruckende Ergebnisse einer vielfältigen, praxisorientierten Arbeit vorlegen, der sich nicht nur die technischen, sondern auch die geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen verpflichtet fühlen. Und sehr viel mit Nähe zur Praxis hat es auch zu tun, wenn sich die Universität zunehmend den Aufgaben der Weiterbildung öffnet und dafür in Duisburg und Essen eigene Institutionen mit einem vielfältigen Angebot zur beruflichen Qualifizierung geschaffen hat.
www.uni-duisburg.de
