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Die örtliche Burschenschaft in Braunschweig

Stadt- und Studieninformationen für Braunschweig

Stadtbeschreibung von Braunschweig


Schon vor 1000 Jahren war Braunschweig ein Kreuzpunkt wichtiger mittelalterlicher Fernhandelswege. Die Stadt, die Plätze, die historischen Bauten, aber im besonderen der Löwe aus Bronze auf dem Burgplatz erinnern bis heute daran. Die Stadt ist mit 240.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. Heute ist Braunschweig im Spektrum von Mikroelektronik bis Luft- und Raumfahrt ein Zentrum international renommierter Forschung und Entwicklung. Die Technische Universität Carolo-Wilhelmina nimmt mit ihrer 250 jährigen Tradition als älteste technische Lehranstalt auch heute eine wichtige Stellung in dem Standort Braunschweig ein. Fast 15.000 Studenten sind an dieser Hochschule eingeschrieben.

Hier werden neben naturwissenschaftlichen auch geisteswissenschaftliche Fächer gelehrt. Zusätzlich wird der in Braunschweig gelehrte Fächerkanon durch das Angebot der hbk�Hochschule für Bildende Künste erweitert. Besonderes Gewicht verleiht der Standort der Atomuhr Braunschweig, die die gesetzliche Uhrzeit in ganz Deutschland bestimmt. Die Braukunst spielt in Braunschweig seit jeher eine große Rolle. Das älteste noch vertriebene Bier ist die �Mumme� von 1390. Die Bierbrautradition wird heute von den Brauereien �Feldschlößchen� und �Wolters� weitergeführt. Die vielen verschiedenen Studentenkneipen sind gut geeignet für ein kühles Bier. Eine ausgedehnte Fußgängerzone lädt jederzeit zum Bummeln ein.

Die Stadthalle, in der Künstler aus aller Welt auftreten, genießt wegen ihrer guten Akustik und der optimalen Sichtverhältnisse in der Musikwelt einen guten Ruf. Die multifunktionale �Volkswagenhalle� bietet auf einer Spannweite von klassischer Musik bis Boxen und Basketball fast alles. Sportlich hat Braunschweig in mehreren Sportarten, wie im Basketball, Fußball und dem American Football etwas zu sagen. Braunschweig ist in Nordeutschland die Karnevals-Hochburg schlechthin und bietet mit zahlreichen Freiluftveranstaltungen, dem Altstadtfest und dem legendären Weihnachtsmarkt gute Unterhaltung. Der öffentliche Nahverkehr (mit dem Semesterfahrschein bis in den Harz nutzbar), macht mit dem Fahrrad zusammen das Auto innerhalb Braunschweigs überflüssig.

www.braunschweig.de

 

Beschreibung der Universität

Im Jahre 1745 wurde das Collegium Carolinum durch Herzog Carl I. von Braunschweig und Lüneburg nach den Vorschlägen des damaligen Propstes und späteren Abtes J. F. W. Jerusalem gegründet. Das Collegium Carolinum sollte neben der Landesuniversität Helmstedt den Bildungsbedürfnissen des Landes dienen. Zu den unterrichteten Fächern gehörten die philosophischen und philologischen Fächer, sowie die mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen. Außerdem wurdeMedizin, Jura, Theologie und die Kunst gelehrt. Carl Friedrich Gauß war zwischen 1792 und 1795 Student am Collegium Carolinum.

Mitte des 19. Jahrhunderts (1862) wurden die Schwerpunkte auf die technischen Fachrichtungen gelegt und aus dem Collegium Carolinum wurde eine Polytechnische Schule. 1878 kam die Umbenennung in �Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina�. 90 Jahre später wurde die Hochschule dann umbenannt zur Technischen Universität Braunschweig.

Heute legt die Technische Universität seitdem den Schwerpunkt auf die Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Da sie eine Universität ist, gehören außerdem die Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften zum Fächerspektrum. Die Universität besteht aus 125 Instituten die in 10 Fachbereichen eingegliedert sind. Die Universität ist im nördlichen Bereich der Stadt Braunschweig gelegen. Sie ist hauptsächlich in zwei Bereiche gegliedert. Zum einen in den um das Altgebäude und den eigentlichen Campus, mit Audimax und Unibibliothek. Und zum anderen in den etwas nordöstlicher gelegenen mit den Instituten und Seminaren der Pharmazie, des Maschinenbaus und des Rechenzentrums, sowie des Sportzentrums.

  www.tu-braunschweig.de    www.uni2000.de

 

Informationen zu einzelnen Studiengängen

Die vier Studiengänge (von insgesamt 54) prägen das Bild der Technischen Universität Braunschweig: Architektur, Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Informatik.

Architektur
Im Hauptstudium ist eine Vertiefung in Industriebau, Hochbau, Städtebau und Entwicklungsplanung möglich. Im Hauptstudium werden kaum Klausuren geschrieben, dafür müssen dann aber Entwürfe gemacht werden, deren Zeitaufwand mit dem für eine Klausur mindestens gleichzustellen ist.


Maschinenbau
Fachrichtungen nach dem Vordiplom: Allgemeiner Maschinenbau (u.a. mit/ohne Materialwissenschaften), Luft- und Raumfahrttechnik, Landfahrzeugtechnik, Energie- und Verfahrenstechnik (u.a. mit Bio-verfahrenstechnik), Produktions- und Systemtechnik.


Bauingenieurwesen
Im Hauptstudium sind drei Vertiefungsfächer aus Baustatik, Grundbau und Bodenmechanik, Baustofftechnologie, Brand- und Katastrophen-schutz, Ingenieurmechanik, Baukonstruktion und Holzbau, Bau-werkserhaltung, Bauwirtschaft und Baubetrieb, Ingenieurgeodäsie, Wasserbau und Gewässerschutz, Hydromechanik und Küsteningenieurwesen, Hyrdologie, Wasserwirtschaft und Landwirtschaftlicher Wasserbau, Abfallwirtschaft, Öffentlicher Verkehr, Verkehrs- und Stadtplanung, Straßenwesen und Erdbau, Umweltströmungsmechanik und Informationsverarbeitung sowie aus Fächern nach eigener Wahl auch in anderen Fachbereichen zu wählen.


Informatik
Prüfungsfächer zum Hauptdiplom sind die theoretische Informatik, Praktische Informatik, Technische Informatik sowie ein Nebenfach (BWL, Industriebetriebslehre, Signalverarbeitung, Verkehrslenkung und -sicherung, Physik, Mathematik, Rechtswissenschaften, Raumflugtechnik, Kommunikationsnetze, Psycholo-gie, Medizin). Im Magisterstudiengang werden ein Hauptfach und zwei Nebenfächer studiert. Informatik ist hier nur als Nebenfach wählbar.