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Willkommen bei der Deutschen Burschenschaft

Vor rund zwei Jahrhunderten - im Jahre 1815 - begann die Geschichte der Burschenschaft als revolutionäre Bewegung für die Freiheit und Einheit der deutschen Nation, gegen feudale Kleinstaaterei, für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung des Bürgers in der Politik. Heute präsentiert sich die Deutsche Burschenschaft als ein Verband von studierenden sowie bereits im Beruf stehenden Mitgliedern in über 120 einzelnen Burschenschaften. Insgesamt ist die Deutsche Burschenschaft an mehr als 50 Hochschulorten in Deutschland, Österreich und Chile durch ihre Mitglieder vertreten.

Aktuelle Informationen

Aktuelle Aussendungen der Deutschen Burschenschaft finden Sie unter Presse->Aktuelles.

Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 13. Juni 2014

Pressemitteilung der Deutschen Burschenschaft vom 13. Juni

Brückenschlag zu ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Burschenschaft

Am diesjährigen Burschentag in Eisenach verzeichnete die Deutsche Burschenschaft Zuwachs. Der Antrag der Dresdener Burschenschaft Salamandria auf Aufnahme in den Dachverband wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Aber auch noch in anderer Hinsicht gab es Grund zur Freude. Der Austritt einzelner Burschenschaften aus der DB hat zu Unmut und Bedauern eine Vielzahl von deren Mitgliedern geführt. Diese organisieren sich nun zu einem Verein „Freunde der Deutschen Burschenschaft“, um auf diese Weise eine Rückkehr in den Verband zu finden. Ihr Sprecher, Waffenbruder Korell, erklärte am Burschentag, dass eine „enge Zusammenarbeit und Unterstützung der Deutschen Burschenschaft in jeder Hinsicht“ das Ziel dieses Vereins sein werde.

Gordon Engler, der Sprecher der Deutschen Burschenschaft im laufenden Geschäftsjahr, zeigte sich erfreut und erklärte sich bereit, alles in seiner Macht stehende zu tun, um diesen Brückenschlag zu ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Burschenschaft zu unterstützen. Der Burschentag hatte auch spontan beschlossen, Waffenbruder Korell, Mitglied der ausgetretenen Burschenschaften Frankonia Heidelberg und Hilaritas Stuttgart, an den Verhandlungen des Burschentages teilnehmen zu lassen.

Insgesamt ist der Burschentag in großer Eintracht und Harmonie verlaufen. Die Deutsche Burschenschaft ist weiterhin ein fakultativschlagender Verband. Mit Germania Marburg wurde die neue Vorsitzende für das Geschäftsjahr 2015 mit überwältigender Mehrheit gewählt.

Ihr wird es obliegen, die zukunftsweisenden Beschlüsse des Burschentages, wie z.B.: die Einrichtung einer Burschenschaftsakademie umzusetzen.

 

Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 08. Juni 2014

Pressemitteilung der Deutschen Burschenschaft zum 12. Juni

Geschichtsaufarbeitung im kommunistischen Sinn?

Am 12. Juni 2014 führt die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Eisenach eine Tagung mit dem Titel „Rechte Burschen. Traditionslinien nationalistischen und völkischen Denkens in Deutschland“ durch. Neben den wissenschaftlich ausgewiesenen Referenten, Herrn Professor Dr. Wolfgang Benz und Herrn Professor Dr. Michael Grüttner, spricht Herr Bernhard Weidinger, dessen Doktorarbeit u. W. noch nicht veröffentlicht ist.

Daneben kommen ausschließlich entschiedene Kritiker und Gegner der Burschenschaft zu Wort – Herr Gerhard Schäfer, Frau Dr. Alexandra Kurth und Herr Dr. Dietrich Heither. Weder wurde aus der Deutschen Burschenschaft ein Referent eingeladen, noch wurde Herr Dr. Dr. Harald Lönnecker – Leiter des Archivs und der Bücherei der Deutschen Burschenschaft und einer der besten Kenner der burschenschaftlichen Geschichte – trotz zweimaligen Antrags und trotz zweier Schreiben der Deutschen Burschenschaft an die Landeszentrale, zur Tagung zugelassen. Als Begründung hieß es, die Veranstaltung sei „eine beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThlLLM) akkreditierte Lehrerfortbildung“, zu der daher „Interessenten aus anderen Bundesländern nicht zugelassen werden“ könnten.

Die einseitige Referentenauswahl und die Nichtzulassung von Herrn Lönnecker sind für die Deutsche Burschenschaft inakzeptabel. Vor dem Hintergrund, daß 1989 Hunderttausende von Landsleuten in Leipzig, Dresden und vielen anderen Orten der DDR unter Gefahr für Leib und Leben für die Einheit Deutschlands demonstriert haben und die unser Vaterland trennende unmenschliche Mauer friedlich zu Fall brachten, ist es ein Skandal, daß noch nicht einmal ganze 25 Jahre später die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen mit Herrn Schäfer einen Referenten eingeladen hat, der nach eigener Aussage 1996 Mitglied in der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Marx-Engels-Stiftung (MES) war. Laut Verfassungsschutzbericht 1994 bemüht sich die MES, die „Geschichte der beiden deutschen Staaten nach 1945 im kommunistischen Sinne `aufzuarbeiten` und dabei die Charakterisierung des SED-Regimes als Unrechtsstaat zu relativieren“.

Deutsche Burschenschaft stellt fest: Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen hat mit Herrn Schäfer einen Referenten, der die „Geschichte…im kommunistischen Sinne aufarbeiten“ will, zu einer Tagung eingeladen, die der Lehrerfortbildung und der Lehrplanentwicklung dient. Wenn sie das glaubhaft widerlegen will, muß sie den wohl profundesten Fachmann auf diesem Gebiet Herrn Dr.Dr. Lönnecker zu dieser Tagung zulassen.

Jedenfalls wird die Tagung, ihr Inhalt und ihre Zielrichtung auch den gleichfalls am 12. Juni in Eisenach beginnenden Burschentag der Deutschen Burschenschaft beschäftigen.

Flyer der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

1. Schreiben der Deutschen Burschenschaft an die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

2. Schreiben der Deutschen Burschenschaft an die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

 

Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 17. Mai 2014

Pressemitteilung der Deutschen Burschenschaft zum 23. Mai

Sehr geehrte Damen und Herren,

in wenigen Tagen, am 23. Mai, jährt sich der Tag, an dem im Jahr 1949 der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet hat, zum 65-igsten Mal.

Diesen Jahrestag nimmt die Deutsche Burschenschaft zum Anlaß, Ihnen zur Vorbereitung für eventuell geplante Beiträge und Berichte das beiliegende Faltblatt „BURSCHENSCHAFTER – WEGBEREITER DES DEUTSCHEN VERFASSUNGSSTAATES“ zukommen zu lassen. Darin wird dokumentiert, daß es bei einer ganzen Reihe von Menschen- und Bürgerrechten bis in einzelne Formulierungen hinein Übereinstimmungen im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949, in der Weimarer Reichsverfassung von 1919, in der Frankfurter Reichsverfassung von 1849 und in den „Grundsätzen und Beschlüssen des 18. Oktobers 1817“ der Burschenschaft gibt.

Für die deutsche Geschichte gilt deshalb: An der Wiege des Grundgesetzes steht die Burschenschaft!

Faltblatt der Deutschen Burschenschaft zum Grundgesetz

Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 08. Mai 2014

 

Verbandstag der Deutschen Burschenschaft zur Zukunft Europas

Am ersten Mai-Wochenende fand die Verbandstagung der Deutschen Burschenschaft (DB) in Dresden statt.

Die Vorsitzende im laufenden Jahr, die Aachen-Dresdener Burschenschaft Cheruscia führte die Europa-Initiative der DB weiter und stellte die Tagung unter das Generalthema: „1914/2014 – Wie weiter mit Europa?“.

Die Deutsche Burschenschaft, als älteste bestehende Jugendorganisation der Welt, kommt damit ihrer Verpflichtung nach, im Interesse der Jugend und künftiger Generationen Beiträge und Denkanstöße für ein friedliches und freies Europa zu liefern. Die vier Referenten des Verbandstages widmeten sich sowohl den historischen Geschehnissen von 1914 nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, als auch den Rückschlüssen daraus für unser heutiges und zukünftiges Europa.

Aufgrund der aktuellen Situation wurde gerade der Beitrag des Vertreters der Russischen Botschaft in Berlin, Herrn Botschaftsrat Viktor M. Sazonov mit Spannung verfolgt. Neben der Schilderung seiner persönlichen Einblicke in komplexe Fragen der deutsch-russischen Beziehungen lieferte er auch interessante Einblicke in die politische Einschätzung des heutigen Russlands, die Mentalität der Russen und deren Befindlichkeiten zur aktuellen Krise.

Seitens der DB formulierte ihr Sprecher Gordon Engler bei seinem Festvortrag die Stimmung, die die Tagung bei dem überwiegenden Teil der Teilnehmer hinterlassen hatte:

„Man kann Europa nicht ohne Russland denken. Wenn wir und wenn die Menschen Russlands es wollen, dann können wir gemeinsam ein freies und einträchtiges Europa des Glücks und des Wohlstands schaffen!"

 

Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 28. November 2013

Bürgermeisterin außerhalb des Verfassungsbogens

Die Deutsche Burschenschaft, die an diesem Samstag ihren Verbandstag in Innsbruck abhält, beklagt sich über das rechtswidrige Vorgehen der Insbrucker Stadtregierung.

Trotz eines gültigen Vertrages mit der Messe Innsbruck wurde seitens der Stadtregierung unter der Bürgermeisterin Christiane Oppitz-Plörer, als Eigentümervertreter der Messe, die Abhaltung ebendort untersagt. Mehr noch: neben diesem Vertragsbruch hat die Frau Bürgermeister auch noch zu Demonstationen gegen die Veranstaltung aufgerufen.

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Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 21. Oktober 2013

Hohe Auszeichnung für die Deutsche Burschenschaft!

Der Dachverband der Burschenschaften in Deutschland und Österreich erfuhr am Freitag, den 18. Oktober 2013, eine hohe Ehrung. Der 3. Präsident des österreichischen Nationalrates, Dr. Martin Graf überreichte im österreichischen Parlament der Vorsitzenden der Deutschen Burschenschaft, der Wiener akademischen Burschenschaft Teutonia, die Franz-Dinghofer-Medaille.

In der Begründung wurden die Verdienste der Deutschen Burschenschaft um die Demokratie hervorgehoben.

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Pressemeldung der Deutschen Burschenschaft vom 16. September 2013

Deutsche Burschenschaft: Initiative für die Jugend Europas

Die Deutsche Burschenschaft fordert von den europäischen Politikern endlich Maßnahmen zur Bekämpfung der verheerenden Situation der Jugend Europas.

In einer Aussendung an die Europäische Kommission, den Europäischen Rat und an sämtliche Abgeordneten des Europäischen Parlaments (ist im Anhang der Pressemeldung beigefügt) verlangt die Deutsche Burschenschaft ein Umdenken der europäischen Institutionen.

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Das Lied der Deutschen

"Auch nach dem Briefwechsel zwischen Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundeskanzler Helmut Kohl, in dem die 3. Strophe des Deutschlandliedes als Nationalhymne festgelegt wurde, wird die Deutsche Burschenschaft bei ihren Veranstaltungen weiterhin das von ihrem Verbandsbruder Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfaßte 'Lied der Deutschen' in allen drei Strophen singen." - Beschluß des Burschentages 1992 in Eisenach

Informationen zum Deutschlandlied finden Sie unter Geschichte->Geschichte der Deutschen Burschenschaft.

Stadt- und Studieninformationen

Seit vielen Jahren bietet die Deutsche Burschenschaft exklusiv für Schülerinnen, Schüler und Erstsemesterstudenten Stadt- und Studieninformationen an. Angesichts der aktuellen Diskussionen um Studiengebühren erhalten Interessierte exklusiv und kostenlos Zugriff auf über 50 Hochschulorte, Informationen zur Ausbildung, zur Universität sowie zum Wohnungsmarkt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich über jede einzelne Burschenschaft im jeweiligen Hochschulort zu informieren. Nutzen Sie diese Informationen von Studenten für Studenten.

Seit der Gründung der Deutschen Burschenschaft sind zahlreiche Prominente Mitglied der Deutschen Burschenschaft geworden; u.a. Ferdinand Porsche (1875-1951), der im Jahre 1931 in Stuttgart den Grundstein der heutigen Porsche AG legte, oder der Soziologe und Wirtschaftshistoriker Max Weber (1864-1920), der als "Vater der Organisationlehre" im Bereich der Wirtschaftswissenschaft bekannt wurde.

Meinungen berühmter Burschenschafter über die Burschenschaft

Gustav Stresemann (1878-1929), Reichskanzler, Reichsaußenminister, Friedensnobelpreisträger, Leipziger und Berliner Burschenschafter: "Und wenn die Poesie unseres deutschen Studentenlebens von keinem anderen Volk verstanden, mitempfunden werden kann, so soll uns das nur veranlassen, umso mehr zu lieben, was dergestalt als Vermächtnis des deutschen Volkes überkommen und von uns heilig zu halten ist. ... Ich bin der Burschenschaft, meiner Burschenschaft, innig verbunden und will es bis an meines Lebens Ende sein. Nur hier wächst dem Studenten jenes Verständnis für Deutschlands Geschichte, Gegenwart und Zukunft zu, die ihn als künftiger Führer unseres Volkes befähigt, seine Geschicke zu lenken. ... Wir halten hoch die alten Formen, tragen bunte Mützen und Bänder, wir heben den Becher und den Schläger, zechen, singen und jubeln oft bis tief in die Nacht. Aber geben uns zugleich hin ernstem wissenschaftlichen Streben, werten den Menschen nur nach seinen Charaktereigenschaften ... Fern von irgendwelcher Überhebung lehren wir die Seelen, die sich zu uns bekennen, jede ehrliche Überzeugung achten, stets der sozialen Pflicht der Gebildeten eingedenk zu bleiben, nie nach dem äußeren Rocke zu sehen, sondern nach dem Herzen, das darunter schlägt. An die Stelle des vielfach herrschenden Chauvinismus setzen wir die alte, gute Vaterlandsliebe ... und wecken in der jungen Seele die so vielfach sonst beim deutschen Studenten verlorene Liebe zur Freiheit, lehren ihn hochhalten die Geistes- und Gewissensfreiheit".

Carl Bosch (1874-1940), Chemiker, Industrieller, Erfinder, Vorstandsvorsitzender der BASF, Nobelpreisträger für Chemie, Berliner Burschenschafter: "Als Student still, bescheiden und kameradschaftlich, aber auch trinkfest! Mit einem Wort: ein Burschenschafter!"

 

 

Friedrich Nietzsche (1844-1900), Altphilologe, Philosoph ("Also sprach Zarathustra", 1883-1891, posthum "Der Wille zur Macht"), Professor in Basel, Bonner Burschenschafter: "Das Leben in der Verbindung ist ein durchaus straffes und lebendiges. Parlamentarischer Ton wird streng gehandhabt; es sind sehr tüchtige Elemente darin. ... Indessen kommt noch etwas wichtiges hinzu. Wer als Studierender seine Zeit und sein Volk kennen lernen will, muß Farbenstudent werden; die Verbindungen ... stellen meist den Typus der nächsten Generation von Männern möglichst scharf dar."

Meinungen weiterer berühmter Burschenschafter über die Burschenschaft

Hier finden Sie weitere Meinungen berühmter Burschenschafter über die Burschenschaft.