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Die 150-Jahr-Feier der Deutschen BurschenschaftBekannte Burschenschafter

Auf dem Weg zur Deutschen Wiedervereinigung

Empfang der Burschenschaft beim Bundespräsidenten 1982
Empfang der Burschenschaft beim Bundespräsidenten 1982
Bild von der Wiedervereinigung
Bild von der Wiedervereinigung

Auf politischer Ebene beschäftigte sich die Deutsche Burschenschaft im Rahmen ihrer Berliner Tagungen und ihrer Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit vorrangig mit der Frage der Wiederherstellung der nationalen Einheit des deutschen Volkes in Frieden und Freiheit. Dazu hatte auch Bundespräsident Karl Carstens am 26. Juni 1981 bei einem Empfang in Bonn die Deutsche Burschenschaft nachdrücklich aufgerufen.

Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 und der am 3. Oktober 1990 vollzogenen Vereinigung der Bundesrepublik Deutschland mit den fünf Ländern auf dem Gebiet der vormaligen "DDR" und Ostberlin ergaben sich neue Aufgaben für die Deutsche Burschenschaft in der Unterstützung von neugegründeten Burschenschaften im Bereich der neuen Bundesländer sowie von Burschenschaften, die aus ihrem Exil in Westdeutschland wieder an ihre angestammten Hochschulorte zurückkehren wollten. Auch die Wiedererlangung des Eigentums am Burschenschaftsdenkmal und am Berghof in Eisenach sowie deren Restaurierung und Bewirtschaftung wurden von der Deutschen Burschenschaft als wichtige Aufgaben angenommen und erfolgreich durchgeführt.

Im Mai 1991 konnte zum ersten Mal nach nationalsozialistischer und kommunistischer Diktatur in Deutschland wieder ein Burschentag in der angestammten Heimat der Deutschen Burschenschaft - in Eisenach - durchgeführt werden. Nach der gemeinsamen Ausrichtung von zwei Symposien zu Fragen der Rechte nationaler Minderheiten errichtete die Deutsche Burschenschaft und der Verband der Vereinigungen Alter Burschenschafter Anfang 1996 die "Burschenschaftliche Stiftung für nationale Minderheiten- und Volksgruppenrechte in Europa", um diesen wichtigen Bereich burschenschaftlicher Aufgaben besser bearbeiten zu können.