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Studentika - Historische Dokumente der Deutschen BurschenschaftFreundschafts- und Arbeitsabkommen mit Chile

Die Burschenschaftliche Stiftung

Die Burschenschaftliche Stiftung für nationale Minderheiten- und Volksgruppenrechte in Europa ist eine privatrechtliche und gemeinnützige Stiftung in der Freiheitstradition der burschenschaftlichen Bewegung. Sie knüpft an das Gedankengut zur Einigung Deutschlands und Europas von 1815 an, das nach dem Niedergang der osteuropäischen Diktaturen aktueller denn je zuvor ist. Stifter sind die Deutsche Burschenschaft und der Verband der Vereinigungen Alter Burschenschafter.

Bei dem Prozeß, den die einzelnen nunmehr wiedererstandenen Nationen auf ihrem Weg zur Freiheit und Selbstbestimmung durchschreiten, finden die bisher nicht ausreichend ernst genommenen Probleme der nationalen Minderheiten keine ausreichende Berücksichtigung. Erkennbar sind Minderheitenprobleme besonders in den Randregionen vieler europäischer Staaten. Doch besonders das neu entflammte nationale Bewußtsein der osteuropäischen Völker läßt wenig Spielraum für die in ihren Staaten ansässigen Minderheiten anderer Nationen.

Dieser Problematik widmet sich die Burschenschaftliche Stiftung, deren Ziel es ist, die Harmonie der nationalen Minderheiten mit den nationalen Mehrheiten und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Gegenseitiges Verständnis basiert auf gegenseitiger Akzeptanz. Die Globalisierung der Gesellschaften durch moderne Nachrichtensysteme läßt keine Nischenbildung für einzelne Nationen mehr zu. Der Bestand der Nationen soll aber gesichert werden.

Die Burschenschaftliche Stiftung ist die ihrer Art nach erste, sich vor allem an die studierende Jugend Europas wendende Institution und bietet zur Verfolgung ihrer Ziele vor allem: 1) Stipendien für Studenten und Praktikantenaufenthalte im ethnischen Stammland; 2) Praktische Hilfe durch Vermittlung von Lehrern und Lehrmitteln; 3) Patenschaften für ausgewählte Orte; 4) Symposien zu Themen der Minderheiten- und Volksgruppenproblematik und 5) Finanzierung und Organisation von Projekten, die dem gegenseitigen Verständnis dienen.

Die Burschenschaftliche Stiftung wird durch die Erträge des Stiftungskapitals und der Zustiftungen sowie durch Spenden die notwendigen Mittel aufbringen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Spenden für einen vom Spender bestimmten Zweck einzusetzen, wenn dies dem Stiftungsziel entspricht. Die Organe der Stiftung arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich. Ein Kuratorium namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft berät den Vorstand der Stiftung. Die Humanisierung bürgerlichen Miteinanders ist das Ziel der Stiftung, das es zu unterstützen gilt!

 

Burschenschaftliche Stiftung
Ansprechpartner: Herr Verbandsbruder Markus Schlenker
Rosenbergstraße 87 in D-70193 Stuttgart

Bankkonto: 50.008.507
bei der SaarLB (BLZ 590.500.00)

Telefax: 0681-816200 • Telefax: 0681-816202
E-Mail: info@minderheitenstiftung.de
im Internet: www.minderheitenstiftung.de