Impressionen vom 185. Wartburgfest der Deutschen Burschenschaft

Als vor 185 Jahren von Jena aus die Einladung erging, am 18. Oktober 1817 zur Feier des Jahrestages der Reformation und der Leipziger Völkerschlacht auf der Wartburg bei Eisenach zusammenzukommen, da folgten über 500 Burschenschafter von fast allen deutschen Hochschulen diesem Ruf.

Das Wartburgfest ermöglichte zum ersten Mal einen Gedankenaustausch zwischen den Führern der jungen Bewegung und trug entscheidend zur gegenseitigen Angleichung bei. Eine unmittelbare Folge des Wartburgfestes war die Ausbreitung des burschenschaftlichen Gedankens auf nahezu alle deutschen Universitäten. Nachstehend können Sie die Grundsätze und Beschlüsse des Wartburgfestes als PDF-Dokument herunterladen.

Und auch nach 185 Jahren trafen sich erneut hunderte von Burschenschaftern auf der Wartburg in Eisenach, um dieses denkwürdige Ereignis gebührend zu feiern. Verbandsbruder Aloyse Gombault (Vorsitzender des Verbandes der Vereinigungen Alter Burschenschafter) hatte in Zusammenarbeit mit der VAB Eisenach, darunter insbesondere Frau Gisela Kniese und Verbandsbruder Arnd Kniese, diesen Festakt ausgerichtet. Unter den Gästen und Rednern waren Herr Christian Nielsen (Bürgermeister der Stadt Eisenach), Herr Dr. Martin Kaspari (Landrat im Wartburgkreis) sowie Herr Waffenbruder Böhme (Verteter des Coburger Conventes). Die Festrede hielt Herr Rainer Brüderle (Mitglied des Deutschen Bundestages); umrahmt und musikalisch begleitet wurde der Festakt vom Kleinen Orchester der Landeskapelle Eisenach.

Quelle:
Markus Lenz, Marburger Burschenschaft Rheinfranken
Verbandsobmann der Deutschen Burschenschaft