Pressemitteilungen

In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurde das Burschenschafterdenkmal in Eisenach von feigen, hasserfüllten Chaoten geschändet.

Besonders erschreckend ist hierbei, dass der Vorhof, der zur Erinnerung an die Gefallenen und Ermordeten der Studentenschaft dient, mit Farbe beschmiert wurde. Die Täter besprühten verschiedene Gedenk- und Informationstafeln sowie das Ehrenmal für die in beiden Weltkriegen gefallenen Burschenschafter mit dem in linken Kreisen üblichen Spruch „Keine Opfer, sondern Täter“ und versuchten so, das Gedenken an die Gefallen und Ermordeten zu entweihen.

Weiterhin wurde mehrfach die linke Parole „Burschis Boxen“ (sic!) auf Mauer und Gedenktafel geschmiert. Diese Parolen und weitere linke bzw. feministische Symbole deuten stark darauf hin, dass die Täter dem linksextremen Milieu zuzuordnen sind.

Eine besondere Brisanz hat dieser feige, nächtliche Angriff vor dem Hintergrund, dass das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach (kurz: RosaLuxx) sowie das Abgeordnetenbüro Madeleine Henfling (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) in Eisenach und Seebach zu einer burschenschaftsfeindlichen Vortragsreihe mit Rüdiger Bender (DIE GRÜNEN) geladen haben. Dort soll u.a. der angebliche Sexismus der Deutschen Burschenschaft thematisiert werden. Die feministischen Symbole, mit denen Ehrenhof und Burschenschaftsdenkmal beschmiert wurden, sind vor diesem Hintergrund sicher rein zufällig gewählt.

Am Tatort wurde durch die Täter ein Flugblatt zur erwähnten Veranstaltung der RosaLuxx zurückgelassen. Das berühmte Zitat ihrer Namensgeberin, dass die Freiheit auch immer die Freiheit des Andersdenkenden bedeute, scheint das vermeintliche Bündnis gekonnt auszublenden.

Wir fordern die thüringische Landesregierung dazu auf, das Kulturerbe des Landes vor Vandalismus zu schützen und dem gewaltbereiten politischen Extremismus entschieden entgegenzutreten. Weiterhin fordern wir das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach, das Abgeordnetenbüro Madeleine Hänfling sowie Rüdiger Bender explizit dazu auf, sich von der Schandtat der feigen Täter zu distanzieren.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei der Polizei, die schnell und professionell die Ermittlungen aufgenommen hat und kurz nach der Alarmierung am Tatort war.

Trotz dieser feigen Attacke auf ein Wahrzeichen der deutschen Geschichte wird die Deutsche Burschenschaft weiterhin unbeirrt in Eisenach tagen und feiern. Die große Solidarität und Herzlichkeit der Einwohner steht diesem Gewaltakt deutlich gegenüber.

 

Der traditionsreichste burschenschaftliche Akademikerverband, die Deutsche Burschenschaft, hat in Zusammenarbeit mit dem Denkmalerhaltungsverein Eisenach e.V. ein offizielles Sekretariat in der Wartburgstadt Eisenach eröffnet. 

Mit dieser Niederlassung in Eisenach wird von Seiten des burschenschaftlichen Dachverbandes nicht nur ein weiterer zentraler Schritt auf dem eingeschlagenen Weg der Modernisierung und Professionalisierung gemacht. Vielmehr kehrt die Deutsche Burschenschaft auch an jenen Ort zurück, der für die eigene Entstehung sowie die damit einhergehende Geschichte des deutschen Vaterlandes von zentraler Bedeutung ist. Zusätzlich zum Burschenschaftsdenkmal auf der Göpelskuppe, dem angeschlossenen Berghotel sowie der Wartburg entsteht mit dem Sekretariat in Eisenach nun also ein weiterer wichtiger Standort für die burschenschaftliche Bewegung. 

Der Denkmalerhaltungsverein Eisenach e.V. (DEV) realisiert mit der Eröffnung des Sekretariats sein schon immer verfolgtes, aber im Alleingang nicht zu stemmendes strategisches Ziel, mit einem ständigen Büro in der Wartburg- und Denkmalstadt vertreten zu sein. Für den DEV ist das nicht nur ein Schritt zu einer effizienteren und schnelleren Verwaltung und zur Vermeidung von Reibungsverlusten, sondern auch ein Zeichen der besonderen Verbundenheit mit Eisenach. 

Neben den üblichen Verwaltungsaufgaben, die fortan von Eisenach aus gesteuert werden, ist mit dem Sekretariat auch eine Stelle geschaffen worden, die Auskünfte erteilen und für Bürger zum Ansprechpartner werden kann. Wir als Verein und Verband wollen uns den Bürgern und Besuchern der Stadt Eisenach weiter öffnen. 

Für die Stadt Eisenach, die bereits jährlich durch den Wirtschaftsfaktor Burschentag mit Ausgaben aller Beteiligten von weit über 500.000 Euro sowie dem Wirtschaftsfaktor Berghotel und Denkmal profitiert, entsteht durch das Sekretariat auch eine weitere Einnahmequelle. Denn die Deutsche Burschenschaft wird mittelfristig Ihren Sitz nach Eisenach verlegen und somit in Eisenach steuerpflichtig werden. 

Auch der Denkmalerhaltungsverein hat von Anfang an externe Aufträge bewusst und bevorzugt an Unternehmen und Dienstleister in Eisenach und Region vergeben. Die Kooperation mit der Deutschen Burschenschaft hat die Gelegenheit geschaffen, diese Linie konsequent weiterzuverfolgen und die Kräfte und Mittel am Standort Eisenach zu bündeln. Damit ergibt sich eine Chance, Synergieeffekte zu erreichen, von denen alle Beteiligten profitieren.

Die Deutsche Burschenschaft und der Denkmalerhaltungsverein Eisenach e.V. freuen sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt, ihren Bürgern und Besuchern. 

 

Sekretariat der Deutschen Burschenschaft

Löberstraße 14

D-99817 Eisenach

E-Post: sekretariat@burschenschaft.de

Telefon: 03691-2453029

Telefax: 03691-2453023

Öffnungszeiten Montags bis Freitag 09.00 – 13.00 Uhr

Sekretariat des Denkmalerhaltungsverein Eisenach e.V.

Löberstraße 14

D-99817 Eisenach

E-Post: post@denkmalerhaltungsverein.de

Telefon: 03691-2453028

Telefax:03691-2453023

Öffnungszeiten Montags bis Freitag 09.00 – 13.00 Uhr

Carolin Klein ist Ansprechpartnerin im neu eröffneten Sekretariat der Deutschen Burschenschaft und des Denkmalvereins. Damit gibt es nun ein ständiges Büro in der Wartburgstadt. Dort werden organisatorische Aufgaben erledigt, aber es ist auch Ansprechpunkt für Bürger. Foto: Heiko Kleinschmidt/ Thüringer Allgemeine / Eisenacher Allgemeine / 23. Mai 2016

Die Deutsche Burschenschaft begrüßt die Veröffentlichung des bisher geheim verhandelten TTIP-Abkommens durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Der Sprecher der Deutschen Burschenschaft, Jörg Sobolewski (Mitglied der Berliner Burschenschaft Gothia), sagte dazu: „Wie so viele andere Europäer befürchten auch wir als Burschenschafter – neben einer Absenkung verbraucherschutzrechtlicher Standards – eine weitere Aushöhlung der staatlichen Souveränität der europäischen Staaten zugunsten einer deutlichen Stärkung internationaler Großkonzerne.“

Der Blick über den Atlantik auf 20 Jahre Nordamerikanisches Freihandelsabkommen (NAFTA) genüge, so Sobolewski, um an den Verhandlungen zu zweifeln. So vernichte NAFTA einer Studie des Economic Policy Institute in Washington zufolge hunderttausende Arbeitsplätze, anstatt neue zu schaffen. In Mexiko sei die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen seit der Einführung des Abkommens deutlich gestiegen – selbst Niedrigstlöhne würden keine Arbeitsplatzgarantie mehr bieten.

„Ein auf Augenhöhe, transparent verhandeltes Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union bietet gegebenenfalls sogar Möglichkeiten zur gemeinsamen Entwicklung“, betont Sobolewski, „derzeit ist diese Verfahrensweise aber nicht ansatzweise zu sehen. Greenpeace gebührt daher der Dank, die intransparenten Verhandlungen und damit verbundenen Kuhhandel offengelegt zu haben.“

Die an sich richtige und notwendige Forderung nach Kontrolle und Verhinderung illegaler Einwanderungsströme nach und durch Europa bedeutet faktisch eine Reaktivierung der selbst von der Fizepräsidentin des EU-Parlaments Lunacek als "Unrechtsgrenze" bezeichneten Brennergrenze. Österreich ist daher gehalten, darauf hin zu wirken, dass Italien durch die Errichtung von Registrierungsstellen bereits an seiner Südgrenze dafür Sorge trägt, dass es nicht erst zu einem Rückstau von unkontrollierten und unregistrierten Flüchtlingsströmen am Brenner und in dessen Folge zum Verbleib der Flüchtlinge in der Region kommt. 

Unabhängig davon, welche Maßnahmen in den nächsten Wochen am Brenner und am Reschen oder an den Küsten Italiens tatsächlich getroffen werden, zeigt die aktuelle Entwicklung, dass die Rolle Österreichs als Schutzmacht Tirols und die nie aufgegebene Forderung nach Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts Südtirols aktueller den je sind.

Bei der Brenner-Grenze geht es nämlich um mehr als ausschließlich um Fragen der Wirtschaft, des ungehinderten Güterverkehrs und des Fremdenverkehrs. Es geht auch um die Erhaltung einer 1200 Jahre alten ethnischen und kulturellen Identität zwischen Kufstein und Salurn. 

 

Jörg Sobolewski - Sprecher der Deutschen Burschenschaft im Geschäftsjahr 2016 -

Die Deutsche Burschenschaft hat letzte Woche in der Wartburgstadt Eisenach ihren Burschentag 2015 abgehalten. Er war ein großartiger Erfolg mit einer Teilnahme von über tausend Burschenschaftern am Festkommers am Samstagabend in der Eisenacher Aßmannhalle.

Mit ihren bunten Mützen haben Studierende und Alte Herren eine Woche lang das Stadtbild von Eisenach geprägt.

Entgegen den Bestrebungen der Oberbürgermeisterin Katja Wolf von „der Linken“, der Deutschen Burschenschaft den Aufenthalt in der von ihr unter Beschlag genommenen Stadt zu vergällen, feierten die angereisten Burschschafter in trauter Eintracht mit der Eisenacher Bevölkerung das Jubiläum ihrer Gründung vor 200 Jahren.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei den Eisenachern, die uns so viel Freundlichkeit und Sympathie entgegen gebracht haben, bedanken.

Wir dürfen ihnen versichern, dass wir gerne wiederkommen und uns auch von einer postkommunistischen Bürgermeisterin nicht die Laune verderben lassen, die offenbar noch nicht gelernt hat, mit Meinungsvielfalt und Versammlungsfreiheit umzugehen. Mit Werten, die die Burschenschaft bereits vor 200 Jahren proklamiert hat und die mittlerweile Eingang in die demokratischen Verfassungen und Grundrechtskataloge vieler Länder gefunden haben.

Rückfragehinweis: Walter Tributsch, Pressereferent der Deutschen Burschenschaft presse@burschenschaft.de oder 0043 6767379745