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Eisenach ist die Stadt der Deutschen Burschenschaft. Daran kann auch eine linke, aus dem SED-Stall stammende Oberbürgermeisterin nichts ändern. Das wurde eindrucksvoll von der Deutschen Burschenschaft bei ihrem Burschentag 2015 unter Beweis gestellt. Auch das unverständlicherweise von der Stadtverwaltung ausgesprochene Veranstaltungsverbot für die Deutsche Burschenschaft auf der Wartburg wurde wie schon im Vorjahr von den Burschenschaftern elegant umgangen.

Kaum waren die Verhandlungen zum Burschentag erfolgreich abgeschlossen und Torben Braga, der Sprecher der Deutschen Burschenschaft verkündete das Ergebnis zur Wahl der neuen Vorsitzenden für das Geschäftsjahr 2016 - es ist die Berliner Burschenschaft Gothia - zog es einige hundert Burschenschafter auf die Wartburg. Dort gedachten sie der Geburt der Grund- und Freiheitsrechte, die vor nahezu 200 Jahren an eben diesem Ort von Burschenschaftern ausgerufen wurden. Mittlerweile haben diese Forderungen Eingang die die Verfassungen und Grundrechtskataloge fast aller demokratischen Staaten und auch in die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen gefunden.

Nicht nur aus dieser historischen Einzigartigkeit heraus, ist der Widerstand der Eisenacher Stadtverwaltung gegen die Burschenschaften unverständlich, sondern auch noch aus einem anderen Umstand. Der MDR hatte bereits 2014 eine Umfrage unter seinen Sehern in Mitteldeutschland gemacht. Über 60.000 Bürger wurden befragt, ob sie die Deutsche Burschenschaft weiterhin auf der Wartburg vertreten sehen wollen oder nicht. Die überwältigende Mehrheit von mehr als zwei Drittel hatte sich damals für die Weiterführung der historischen Verbindung Wartburg - Burschenschaft ausgesprochen. Für einen Politiker, der demokratische Regeln gewohnt ist, wäre dies ein Alarmsignal, sich selbst nicht ins politische Abseits zu stellen. Die Frau Oberbürgermeisterin scheint allerdings noch dem Einparteiensystem anzuhängen, in dem die Meinung des Volkes wenig Platz hatte und nur der Wille der Parteigenossen zählte.

Rückfragehinweis: Walter Tributsch, Pressereferent der Deutschen Burschenschaft presse@burschenschaft.de oder 0043 6767379745

Die Deutsche Burschenschaft lädt anlässlich des Burschentages 2015 in Eisenach zur Pressekonferenz ins Berghotel.
Am Donnerstag, dem 28. Mai, um 11.00 Uhr, findet im Berghotel  am Fuße des Burschenschafterdenkmals ein Pressegespräch mit Herrn Torben Braga statt.
Herr Braga von der  Marburger Burschenschaft Germania ist der Sprecher des Verbandes Deutsche Burschenschaft für das Geschäftsjahr 2015.
Er wird Ihnen einen Ausblick zu dem in dieser Woche stattfindenden Burschentag geben und für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.
Die Bedeutung dieses Burschentages liegt einerseits in dem 200-Jahre-Jubiläum, andererseits aber auch in der Neuausrichtung der Deutschen Burschenschaft nach dem Konsolidierungsprozess der letzten beiden Jahre.
Wir freuen uns über Ihr Kommen und ersuchen um Akkreditierung bis spätestens Mittwoch, dem
27. 5. 2015, 17.00 Uhr an der unten angegebenen Adresse.

Rückfragehinweis: Mag. Walter Tributsch, Pressereferent der Deutschen Burschenschaft: 00436767379745, oder presse@burschenschaft.de

Trotz intensiver Bemühungen der linken Stadtführung, die Deutsche Burschenschaft aus Eisenach zu vertreiben, wird auch heuer wieder der Burschentag in der Wartburgstadt stattfinden.
Es werden sogar ganz besondere Feierlichkeiten werden, schließlich begeht die Burschenschaft das  200. Jubiläum ihrer Gründung.
1815, als die Jenaer Studenten, die im Lützow´schen Freicorps gedient hatten, aus den Befreiungskriegen heimgekehrt waren, gründeten sie im Gasthof zur Tanne vor den Toren Jenas die Urburschenschaft. Sie sollte nach dem Willen ihrer Gründer die regional ausgerichteten Landsmannschaften ablösen. Diese galten damals als Vertreter der staatlichen Zersplitterung Deutschlands, die wiederum dafür mitverantwortlich gemacht wurde, dass Napoleon fast ganz Europa in Schutt und Asche hatte legen können.
Die burschenschaftliche Gründungsidee war die einer Einigungs- und Reformbewegung. Schon damals wurden der Wahlspruch „Freiheit-Ehre-Vaterland“  und die Farben  Schwarz-Rot-Gold gewählt. Beides sind auch heute noch, in leicht abgewandelter Form, die Symbole der Deutschen Burschenschaft.
Der Urburschenschaft gehörten rund 60 Prozent der Studenten in Jena an. Sie erfuhr breiteste Unterstützung von Universität und Politik.
Im Gegensatz dazu verhält sich heute die Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Sie war 1992 in die PDS, die Nachfolgerpartei der marxistisch leninistischen Kaderpartei SED eingetreten. 2012 wurde sie in der Stichwahl mit 51,6 % zur Oberbürgermeisterin von Eisenach gewählt.
Seitdem wirtschaftet sie die Wartburgstadt ab. Ihrer eigenen Aussage zufolge sei die finanzielle Lage dramatisch. Und das trotz einer 250.000-Euro-Subvention vom Land Thüringen. Das hatte sie aber nicht gehindert, den Hebesatz für die Gewerbesteuer auf das Niveau von Frankfurt oder Stuttgart anzuheben. Damit unterbindet sie nicht nur die dringend benötigte Neuansiedlung von Betrieben, sondern vertreibt auch noch die letzten Arbeitgeber aus der Stadt.
Auch ihr Versuch, die Deutsche Burschenschaft loszuwerden, ist ein weiteres Unterfangen, die Stadt in den finanziellen Abgrund zu stürzen. In all den Jahren, in denen die DB ihren Burschentag in Eisenach begeht, hat sie sich zu einem bedeutenden Faktor für die lokalen Gewerbebetriebe entwickelt.
Diesbezüglich können wir aber die Eisenacher Bürger beruhigen:
Die Deutsche Burschenschaft wird sich nicht aus Eisenach vertreiben lassen.
Auch nicht von einer Bürgermeisterin, die ganz offenbar noch immer dem Einparteiendiktat nachtrauert und noch nicht in der rechtsstaatlichen Demokratie, in der burschenschaftliche Meinungs- und Versammlungsfreiheit herrschen, Fuß fassen konnte.

Rückfragehinweis: Mag. Walter Tributsch, Pressereferent der Deutschen Burschenschaft: 00436767379745, oder presse@burschenschaft.de