Brückenschlag zu ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Burschenschaft

Auf dem Burschentag 2015 in Eisenach wird der Freundeskreis Deutsche Burschenschaft erstmals offiziell und als Mitgliedsvereinigung der Deutschen Burschenschaft auftreten.

Anlässlich des Burschentages 2014 wurden entsprechende Vorschriften der Verfassung der Deutschen Burschenschaft dahingehend geändert, dass der Freundeskreis der Deutschen Burschenschaft ein außerordentliches Mitglied der Deutschen Burschenschaft werden konnte. Es gelten für den Verein die Rechte und Pflichten, die im Sinne der Verfassung der Deutschen Burschenschaft für Altherrenverbände vorgesehen sind, die außerordentliches Mitglied, also ohne Aktivitas sind.

Es sind bereits viele Burschenschafter Mitglied des Freundeskreises der Deutschen Burschenschaft geworden. Als ordentliche Mitglieder des Freundeskreises – mit Sitz- und Stimmrecht bei Versammlungen des Vereins – dürfen Mitglieder von solchen Burschenschaften aufgenommen werden, die früher einmal Teil des traditionellen Dachverbandes der Burschenschaften, der Deutschen Burschenschaft, waren. Ebenso wird die ordentliche Mitgliedschaft allen Vereinigungen alter Burschenschafter (VAB) angeboten.

Ein Vorteil des Freundeskreises ist es, dass es auch Mitgliedern von aus der Deutschen Burschenschaft ausgetretener Burschenschaften ermöglicht wird, sich zum Wohle des Verbandes einzusetzen, beispielsweise durch die Übernahme von Aufgaben. Auch wird es durch diese Öffnung einfacher, dass burschenschaftliche Freundschaften weiter gepflegt werden können, was der gesamten burschenschaftlichen Bewegung zu Gute kommt.

Auf diesem Wege reicht der Freundeskreis mit seiner burschenschaftlichen Initiative weit über die reine Mitgliedschaft im Dachverband Deutsche Burschenschaft hinaus und ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass sich die Deutsche Burschenschaft und die ihr nahestehenden Vereine und Organisationen in der Mitte des Volkes verorten.