Freundeskreis Deutsche Burschenschaft

Der "Freundeskreis Deutsche Burschenschaft" hat sich das Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Einheit der burschenschaftlichen Bewegung zu leisten. Der Traditionsverband der burschenschaftlichen Bewegung ist die "Deutsche Burschenschaft"; aus gesellschaftlichen und politischen Gründen kam es seit den 68er Zeiten immer wieder zu Austritten von Burschenschaften aus diesem Dachverband. Deshalb gibt es viele freie Burschenschaften, die schon seit langer Zeit nicht mehr Mitglied im Dachverband der "Deutschen Burschenschaften" sind. Versuche gab es, neue Verbände zu gründen, die aber über kartellähnliche Bedeutung nie hinausgekommen sind.


Aufgrund der Entwicklung der letzten fünf Jahre steht die Gründung eines weiteren Dachverbandes auf Initiative der IBZ bevor.


Dennoch ist es das gemeinsame Ziel aller burschenschaftlichen Verbindungen, die vor 200 Jahren 1815 gegründete urburschenschaftliche Bewegung im Interesse der Freiheit und Einheit der Deutschen Nation, für Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und demokratische Rechte der Bürger immer wieder aufs Neue zusammenzuführen. Viele Burschenschafter, deren Einzelburschenschaft nicht mehr dem Verband der "Deutschen Burschenschaft" angehört, sind aufgerufen, sich im „Freundeskreis Deutsche Burschenschaft" in diesem Sinne zu betätigen.


Sie haben dadurch die Möglichkeit, sowohl im größten burschenschaftlichen Dachverband als auch in anderen burschenschaftlichen Dachverbänden, Kartellen und Einzelburschenschaften ihren Einfluss auszuüben und für gegenseitiges Verständnis und akademischen Comment zu werben.


Die burschenschaftliche Bewegung ist in Deutschland, Österreich und Chile an ca. 60 Hochschulorten mit ihren Mitgliedern vertreten, so dass die Mitgliedschaft im "Freundeskreis Deutsche Burschenschaft" ein wirksames Forum für ein gemeinsames Arbeiten bieten kann.